Schwalbe auf dem Dach

Hallöhalli!

Endlich ein langes Wochenende – wenn auch nicht unbedingt mit freudigem Anlaß…. die Wiedervereinigung jährt sich zum 21. mal und damit der Verlust von Billionen Steuermilliarden der Westländer…. ein Drama! Für die Kohle hätte man locker (und besser) die ganzen alten Ostgebiete zurückkaufen können…. elende Vaterlandsverräter in der Politik!

Aber ich schweife ab 🙂 Es ist Wochenende und die Sonne brennt vom Oktoberhimmel – ich liebe den Spätsommer *g* sowieso ist der Herbst ganz meine Jahreszeit. Der war immer die Zeit großer Veränderungen bei mir…..

War gestern und heute den ganzen Nachmittag im Schwimmbad. Wahrscheinlich die letzten Tag im Jahr an denen man sich noch oben ohne sonnen konnte :). War ganz toll! Nur die ganzen Bälger haben gestört und einen infernalischen Krach veranstaltet – heute noch mehr als gestern. Man sollte Kindern eine Lautstärkefunktion einbauen. Oder sie entsprechend erziehen! Meine Kinder hätte ich Griff – oha! Die würden stramm stehn! 😉

Ach ja… also irgendwie… geht es mir gut. Also ohne Scheiß – dieses Gefühl hatte ich schon mehrere Monate nicht mehr! Liegt wohl an der Tätigkeit und der neuen Perspektive. Mein erster Monat ist vorbei und ich denke mir das ich da sehr gut bleiben kann/will. Endlich ein ordentliches, spießiges Leben! Apropos: Sehr lesenswert fand ich heute einen Artikel im Spiegel über die Anrede von Frauen in den Südstaaten. Ist das nicht possierlich das die Gattin dann mit der Heirat zum Appendix des Mannes wird? So a la Fr. Peter Müller und nicht Lieschen Müller *lach*. Herrlich! Da ist die Welt noch in Ordnung 🙂 Wie et sich jehört!

Fühle mich gerade ein wenig so wie dieses Lied von der Schneepatrouille….

Leicht melancholisch aber gut. Hatte gestern eine Begegnung… wobei das auch schon zu viel wäre. Habe jemanden gesehen der Assoziationen in mir ausgelöst hat. War bei Lidl. Als ich auf den Parkplatz fuhr sah ich einen jungen Mann der wohl ein wenig, ja wie soll ich sagen, ein wenig zurückgeblieben war? Wobei auch das schon wieder zu viel gesagt wäre. Er war unter Umständen einfach ein wenig autistisch. Nicht viel. Aber so viel das er doch ein wenig tapsig wirkte mit Rucksack, Einkaufstrolley, 1.90 Größe und seinen Bewegungen. Der hatte ganz tolles rotblondes Haar. Hab ihn dann beobachtet (wie er vor dem Leergutautomat umständlich im Portemonnaie gesucht hat und was er im Einkaufswagen hatte – übrigens ganz normale Sachen) und mir vorgestellt wie er wohl so ist. Wie er lebt, was er macht, das er vielleicht total freundlich ist. Ganz kurios war das…. Hab mir dann gedacht das er ein einsames Leben führt, aber dabei sehr glücklich ist und nett und verletzlich. Ist natürlich alles theoretisch und ersponnen, aber diese Person zu sehen hat mich total berührt. Hmmmm…. was sagt uns das?

Wie dem auch sei. Verziehe mich nun auf die Couch und werde mit einem neu erstandenen DVD-Film, Chips und Mädchenbier den Abend verbringen :)Hab gerade sturmfrei *g* Cheers!

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