Archive for Oktober 2011

Drei Dinge dir Ihr wissen solltet – bevor es zu spät ist!

Oktober 14, 2011

FÜRCHTET EUCH!


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Homo laborans

Oktober 13, 2011

So! Nach nun 6 Wochen Arbeit kann ich mit Fug und Recht sagen, daß ich im Arbeitsleben angekommen bin. Quäle mich täglich mit Excel und Business Objects…. SAP ist mir bisher erspart geblieben, kommt aber auch noch. Da ich ja ein gelehriger Eleve bin, mache ich brav alles was man von mir verlangt ;-).

Dennoch bleibt momentan phasenweise viel freie Zeit in der ich dem Bore-Out nahe bin. Hab aber auch schon Stunden gehabt wo ich nicht wußte was ich zuerst machen sollte, da immer noch etwas Neues kam, man abgelenkt wurde und nichts fertig bekam. Zwischen extrem viel und fast nichts scheint es da wenig zu geben… was doch verwundert. Allerdings bewahrheitet sich das, was man mir schon zu Beginn sagte: es wird kein Tag so sein wie der andere. Ja nun. Das ist wohl wahr – immer noch besser als in seiner Routine zu verkümmern und depressive Schübe zu bekommen wie bei meinem letzten Arbeitgeber. Hier kriege ich viel eher Adrenalin in unregelmäßigen Abständen aber großen Quantitäten. Bin gespannt wie sich das weiterentwickelt.

Apropos Entwicklung, nächste Woche kommt mein erstes Geld! GELD!!!!! Wie lange hat die Kasse schon nicht mehr geklingelt! Hoffe ich kann einen Teil sparen, denn nichts ist so wohltuend wie ein volles Konto auf dem die Beträge wachsen und sich vermehren! Plus machen – sagte schon der alte Fritz *G*

Jedoch – und das ist positiv anzumerken – fällt die Arbeit nach verlassen des Gebäudes meist schlagartig von mir ab und ich denke nicht mehr dran bis zum nächsten Morgen. Herrlich!!! Ich muß mir um nichts mehr Gedanken machen, nichts lernen, nicht vorbereiten – wunderbar ist das. Zur Zeit bin ich z.B. Strohsohn (Muttern befindet sich im aufständischen Hellas auf einer Insel und überließ mich meinem Schicksal) und habe die ganze Wohnung für mich alleine 😉 Wobei auch alles an mir hängen bleibt… einkaufen, kochen, putzen etc.

Naja, der Herd ruft! In diesem Sinne verbleibe ich mit proletarischem Gruße *G*

Berufstätig

Oktober 8, 2011

Hatte ich erwähnt das ich mich wie in einer Tretmühle fühle? Also jetzt nicht mal sonderlich negativ jetzt. Das Leben ist ja so. Mehr als einen passablen Brotberuf und keinen Ärger sollte man schon zu schätzen wissen, nicht wahr? Allerdings ist da noch nicht viel mehr als Aufstehn, Arbeit, Heimkommen, Essen, Schlafen, Aufstehn, Arbeit…. etz. *stöhn*

Wobei ich mich langsam an dieses Aufstehen zwischen 6:30 und 7:00 beginne zu gewöhnen. Was ich allerdings noch nicht schaffe, ist ein geregeltes Privatleben unter der Woche (s.o.). Habe das Gefühl das zwischen zuhause ankommen und Einschlafen irgendwie nichts geschieht. So als ob die 6 Stunden wie weggewischt wären….. seltsam ist das. Die Wochenenden sind natürlich auch viel zu kurz. Kaum hat es angefangen, ist es auch schon wieder vorbei *G*

Wie dieses. War Freitag mal unterwegs – bis morgens um 5 – und hatte keine wirkliche Nacht die diesen Namen verdient hätte…. danach waren meine Großeltern bei uns und es war halb 9 abends „Familientag“. Jetzt ist es spät und ich bin zu nichts mehr fähig – nicht mal mehr zum Filmschaun…. Morgen ist der Nachmittag schon verplant. Jo…. Also ich vermisse die Freizeit meines Studenten- bzw. Arbeitslosendaseins jetzt schon bitterlich! Hoffe das meine erste Tranche Schmerzensgeld (1. Gehalt) dies ein wenig wird lindern können. Pffff….. und so gehts die nächsten 40 Jahre weiter. Ist das nicht eine gräßliche Vorstellung? Wie können Menschen nur so leben?!?! Dazu fällt nur noch eine Sentenz von einem jungen deutschen Fußballspieler schlesischer Provenienz ein: Fußball ist wie Schach…..nur ohne Würfel…..


Bis auf Weiteres verbleibe ich in herbstlicher Melancholie….

Schwalbe auf dem Dach

Oktober 2, 2011

Hallöhalli!

Endlich ein langes Wochenende – wenn auch nicht unbedingt mit freudigem Anlaß…. die Wiedervereinigung jährt sich zum 21. mal und damit der Verlust von Billionen Steuermilliarden der Westländer…. ein Drama! Für die Kohle hätte man locker (und besser) die ganzen alten Ostgebiete zurückkaufen können…. elende Vaterlandsverräter in der Politik!

Aber ich schweife ab 🙂 Es ist Wochenende und die Sonne brennt vom Oktoberhimmel – ich liebe den Spätsommer *g* sowieso ist der Herbst ganz meine Jahreszeit. Der war immer die Zeit großer Veränderungen bei mir…..

War gestern und heute den ganzen Nachmittag im Schwimmbad. Wahrscheinlich die letzten Tag im Jahr an denen man sich noch oben ohne sonnen konnte :). War ganz toll! Nur die ganzen Bälger haben gestört und einen infernalischen Krach veranstaltet – heute noch mehr als gestern. Man sollte Kindern eine Lautstärkefunktion einbauen. Oder sie entsprechend erziehen! Meine Kinder hätte ich Griff – oha! Die würden stramm stehn! 😉

Ach ja… also irgendwie… geht es mir gut. Also ohne Scheiß – dieses Gefühl hatte ich schon mehrere Monate nicht mehr! Liegt wohl an der Tätigkeit und der neuen Perspektive. Mein erster Monat ist vorbei und ich denke mir das ich da sehr gut bleiben kann/will. Endlich ein ordentliches, spießiges Leben! Apropos: Sehr lesenswert fand ich heute einen Artikel im Spiegel über die Anrede von Frauen in den Südstaaten. Ist das nicht possierlich das die Gattin dann mit der Heirat zum Appendix des Mannes wird? So a la Fr. Peter Müller und nicht Lieschen Müller *lach*. Herrlich! Da ist die Welt noch in Ordnung 🙂 Wie et sich jehört!

Fühle mich gerade ein wenig so wie dieses Lied von der Schneepatrouille….

Leicht melancholisch aber gut. Hatte gestern eine Begegnung… wobei das auch schon zu viel wäre. Habe jemanden gesehen der Assoziationen in mir ausgelöst hat. War bei Lidl. Als ich auf den Parkplatz fuhr sah ich einen jungen Mann der wohl ein wenig, ja wie soll ich sagen, ein wenig zurückgeblieben war? Wobei auch das schon wieder zu viel gesagt wäre. Er war unter Umständen einfach ein wenig autistisch. Nicht viel. Aber so viel das er doch ein wenig tapsig wirkte mit Rucksack, Einkaufstrolley, 1.90 Größe und seinen Bewegungen. Der hatte ganz tolles rotblondes Haar. Hab ihn dann beobachtet (wie er vor dem Leergutautomat umständlich im Portemonnaie gesucht hat und was er im Einkaufswagen hatte – übrigens ganz normale Sachen) und mir vorgestellt wie er wohl so ist. Wie er lebt, was er macht, das er vielleicht total freundlich ist. Ganz kurios war das…. Hab mir dann gedacht das er ein einsames Leben führt, aber dabei sehr glücklich ist und nett und verletzlich. Ist natürlich alles theoretisch und ersponnen, aber diese Person zu sehen hat mich total berührt. Hmmmm…. was sagt uns das?

Wie dem auch sei. Verziehe mich nun auf die Couch und werde mit einem neu erstandenen DVD-Film, Chips und Mädchenbier den Abend verbringen :)Hab gerade sturmfrei *g* Cheers!