Archive for Juli 2010

Furball

Juli 29, 2010

Hatte ich nicht von den vielen Homosexuellen in meiner Arbeit erzählt? Find es irgendwie doch ganz nett so teilweise unter seinsgleichen zu sein – nur Huschen wäre etwas zu viel, aber ein Anteil von so 25% ist doch schon mal ganz gut! Da kann man seinem Vorgesetzten auch mal schöne Augen machen 😉 Mit dem schüchternsten Lächeln ankommen und kokett die hübschen Locken schütteln…. hachja – aber Weiber können sowas ja besser *lach*. Will da dann doch nicht das hilflose Mäuschen spielen – was mir leider auch keiner abnehmen würde….
Und zum Thema Vorgesetzte fällt mir ein, daß einer dieser ein Schlüsselband um den Hals trägt auf dem Furball zu lesen steht. Folgt mal dem Verweis *G*
Packe jetzt meine Sachen für morgen. Muß früh aufstehen. Will noch in den Waschsalon vor der Arbeit.
Mein nächster Eintrag kommt dann aus dem neuen alten Heim!

Umzug!

Juli 29, 2010

Ein lautes HALLO an alle 😉 Ich lebe noch, so halb, irgendwie…. denn die Arbeit frißt mich auf unter der Woche. Nichts desto trotz kommt morgen der große Tag meines dritten Umzuges innnerhalb von 5 Wochen. Ich werde morgen gegen 20:00 nach Zuid-Oost verziehen (mit meinen paar Taschen), in mein altes Zimmer – welch Labsal! War ja einige Zeit ziemlich enttäuscht über den Fortgang der Dinge in Sachen Wohnungssuche. Dies hat sich nun aber ziemlich schnell relativiert.
Ein Zimmer in einer sauberen, gut in Stand gehaltenen, Wohnung ist nicht gering zu schätzen in dieser Stadt (zumindest wenn das Portemonaie erstmal nichts anderes hergibt). Apropos Geld…. habe mein erstes Gehalt bekommen. Weiß aber nicht genau wieviel es war…. Da es ja hier keine Kontoauszugsdrucker gibt ist es auch eine Sache der Unmöglichkeit irgendwas nachzuhalten. Angeblich bekommt man einal im Monat seine Kontoauszüge (kostenpflichtig!!) zugeschickt. Oder man macht alles im Internet – was bei mir ja nicht geht weil mein Paßwort dazu in einer ominösen Postfiliale in Amsterdam Osdorp auf mich wartet, die immer schon geschlossen ist wenn ich Feierabend hab …. vielleicht schaff ich’s ja Samstag das abzuholen und dann mal einen Blick auf mein Konto zu werfen. Hoffe die Überraschung ist nicht allzu böse (bzw. allzu klein). Ach ich bin ein armer, armer Lohnsklave!
Sollte Kontoauszugsdrucker in diesem Land einführen und mir daran eine goldene Nase verdienen *G*

In der Firma habe ich unterdessen festgestellt, daß ich regelrecht von Homosexuellen eingekreist bin…. Irgendwie werden es immer mehr…. sogar mein direkter Vorgesetzter (allerdings nur so lange wie meine echte Chef-Tante im Urlaub ist). Gestern hörte ich ein dickes Mädchen klagen, daß der „Schwulenanteil“ doch viel zu hoch wäre und sie so nie einen ab bekäme. Und die die nicht schwul wären, wären verheiratet (und hätten Kinder). Diese Beobachtung klingt etwas schief, ist aber, soweit ich das sehen kann, gar nicht mal so falsch. Nur sehe ich darin nicht so das Problem. Die Alte ist einfach zu lange ungefickt *lach* und das – unglaublich aber wahr – kann man sehen! :

Deathparade

Juli 25, 2010

Hossa! Was für eine Nachricht! 19 Tote bei der Loveparade in Duisburg! Der SPIEGEL berichtet unablässig über Das Desaster von Duisburg.
Nun – ich war auch da, am Rande. Ich hatte mir eigentlich nur die Zeltstadt in den Ruhrwiesen anschauen wollen und war dafür nach Duisburg gefahren (das kann man sich nur ansehen wenn mit dem Zug da drüber fährt). In Anbetracht der Massen und der Meldung eines Freundes aus der Bahnbranche der immer mit neuesten Infos versorgt wurde, hatte ich einen Schleichweg gewählt (U18 nach Mülheim und Straßenbahn 901 nach Duisburg). Ich war dann in der Innenstadt und danach am Bahnhof wo sich die Massen stauten weil man die Gleise abgeriegelt hatte (Gleisläufer). Schon dort hörte ich ein Gerücht von angeblich 10 Toten Im Tunnel. Das war kurz nach 18:00.

Durch die Gleissperrung hatte man die erste Stufe des Ersatzkonzeptes gezündet – einen Busverkehr, der die Massen abfertigen sollte, von dem die allermeisten aber weder etwas wußten, noch mitbekamen. Mit dem fuhr ich dann wieder gemütlich Heim. Um mich herum war ja nichts schlimmes geschehen. Alldieweil erreichten mich besorgte SMS meines Bahnfreundes, daß ich doch schleunigst aus Duisburg verschwinden solle. Massenpanik, Tote, Bahnhof bis auf weiteres dicht usw. Mein Handy war zuhause – und ich vollkommen ahnungslos…. Das was in den Medien heute berichtet wird ist aber etwas anderes als das was ich gestern aus sicherer Quelle hörte. Die Zugangswege waren getrennt nach Ankunfts- und Abfahrtsrichtungen. In einem der zwei Zugangstunnel hat sich ein Gegenstrom von Menschen entwickelt der so nicht eingeplant war (einige wollten weg, aber sehr viel mehr wollten hin). Irgendwann waren so viele Leute im Tunnel das nichts mehr ging. Hysterie brach aus und die Leute wurden aggressiv. Dabei wurden dann Menschen niedergetrampelt und erdrückt…..

Was soll man sagen? Ein denkwürdiger Tag….

Huurcommissie en agressie

Juli 21, 2010

Holldriho Ihr alle da draußen!

Habe seit einer Stunde den Schlüssel zu meinem neuen, alten Zimmer in der Hand! War in meinem Zimmer, hab die Wohnung gesehen – und ich muß wirklich sagen, daß im Vergleich zu dem was ich bisher so auf dem freien Markt gesehen habe, ist es echt ordentlich! Jetzt hat die ganze Panik erst mal ein Ende! Am 30.07. – also gut einen Monat nach meiner Ankunft hier – werde ich dort einziehen. Habe dann innerhalb von nur 35 Tagen drei Umzüge gehabt. Toll nicht wahr?! …. Klingt das jetzt verbiestert? Naja… hatte gehofft das es schneller, reibungsloser und erfolgreicher ablaufen würde beim Wohnungsuchen. Aber gut. Das ist der Anfang! Danach muß ich nur noch sehen wie ich meine Wohnung in Essen los werde. Hmmm…. Das ist jetzt der letzte echte Klotz am Beim.

Freitag geht’s heim ins Reich! Die familiäre Pflicht und der Papierkram rufen. Ach ach…. habe mir dazu gestern am Schalter eine Fahrkarte gekauft. Sieht aus wie ein Automatenfahrschein… klein, gelb und darauf steht nur „Amsterdam-Duisburg – Retour – einen Monat gültig“. Für unschlagbare 54,50 incl. Bedienpauschale *G*.
Bedienen, Pauschalieren… irgendwie erinnert mich das an die Arbeit… ja die Arbeit, die Gute! Zum Glück vergesse ich die sobald ich das Gebäude verlasse 😉

Wo wir beim nächsten Stichwort wären! Gebäude, Wohnung, Schaden an Wohnung, Fensterschaden in meiner Dachwohnung! Hab gestern zum 6. (SECHS!!!) Mal Kontakt mit diesen Vollidioten von Vermietern gehabt. Die blöde Frau war das…. eine Drecksfotze!!!! Und das hätte ich ihr am liebsten auch direkt ins Gesicht gesagt. Habe mich dann für die etwas harmlosere Variante entschieden. Aber lest selbst (auf die Beschreibung des Tonfalls wurde vorsorglich verzichtet):

F: Hoi… Hi…
Ich: Je weet waar het om gaat?!? Du weißt worum es geht?!
F: Ja de raam. Ja das Fenster.
Ich: Precies! Die staat nu nog steeds open! Ja genau. Das steht immernoch offen!
F: Nou we hadden vandaag met iemand afgesproken, maar die is ziek geworden. Er zal morgen wel iemand komen. Wir hatten einen Termin mit jemandem, aber der wurde plötzlich krank. Morgen kommt jemand.
Ich: Morgen?
F: Ja morgen.
Ich: Nou weet je die raam staat nu al een hele week lang open, dat kan zo niet blijven. Also weißt Du, das Fenster steht jetzt schon eine ganze Woche offen – das kann nicht so bleiben.
F: Ja maar dat is wel gevaarlijk en het is moelijk om daar iemand voor te vinden. Ja aber das ist auch gefährlich (mit dem Fenster) und es ist schwierig jemanden zu finden der das macht.
Ich: Hoe dan ook. Als dit zo door gaat zou ik C. moeten adviseren iets van de huur aftetreken. Wie auch immer. Wenn das so weitergeht werde ich C. (Mieter der im Urlaub ist) dazu raten müssen etwas von der Miete einzubehalten.
F: Ja maar dat is C.’s woning en niet die van jou. Ja aber das ist die Wohnung von C. und nicht deine.
Ich: Maar voor die woning is wel betaald dus dat kan niet. Aber für die Wohnung wird bezahlt, das geht so nicht.
F: Ja, maar C. wist dat die raam stuk was en het is wel een gunst dat je daar mag wonen. Ja – aber C. wußte schon das das Fenster kaputt war und es ist schon eine Gunst (die wir Dir gewähren) das Du dort überhaupt wohnen darfst.
Ich: Ja. Maar dat kan zo niet blijven. Dat is niet ok. Ja. Das kann aber trotzdem nicht so bleiben. Das ist nicht in Ordnung.
F: Ik ben aan de kinderen… dus morgen dan. Ich muß mich um die Kinder kümmern…. morgen dann.
Ich: Ja….

Fenster


Zustand...

ENDE des Gesprächs. Das war sehr unschön! Über die Maßen unerfreulich. Ihr hättet mal sehen müssen wie dieses Miststück mich angesehen hat. Die mag mich nicht und ich glaube es ist ihr auch sehr unangenehm das ich sie immer wieder darauf stoße, daß es ihre Pflicht ist für Abhilfe zu sorgen! Zudem kann sie mich auch nicht so einfach abfertigen wie die anderen Ausländer im Haus, denn ich spreche ihre Sprache sehr wohl – die anderen behelfen sich mit Englisch. Die kam nicht damit zurecht, daß ich wohl sehr selbstsicher aufgetreten bin (zumindest nach außen *G*).
Hatte zwischendurch fast den Eindruck sie war etwas eingeschüchtert von mir…. Das Geile ist ja, sie kann nichts tun. Sie kann mich auch nicht rausschmeißen oder meine Sachen anfassen, weil sie sonst Hausfriedensbruch begeht und die Privatsphäre ihres Mieters schändet. Habe dazu (denn ich war danach auch etwas verunsichert) einen sehr geilen Satz im Internet gefunden (und das Internet weiß bekanntlich alles!): Het verbieden van logees is onrechtmatig en is wettelijk ook niet vastgelegd of toegestaan ( titel4 boek 7 BW Artikel 203-211). Hiervoor is dus geen goedkeuring nodig. Was so viel bedeutet wie, das das Verbieten des Empfanges von Gästen (und als solcher sehe ich mich) gesetzlich nicht festgelegt ist und daher auch nicht verboten werden kann – Heureka!

Wenn die Alte Schabracke mich als Mieter hätte.. oh oh – die hätte bisher schon die Huurcommissie (eine Art Mieterschutzbund der die Rechtmäßigkeit von Mieten u.ä prüft) am Hals gehabt und die Miete hätte ich wegen gewisser Schäden schon deutlich gekürzt. Mehrfach! So ein Schweinepack! Wenn ich nur dran denke, daß die einfach seit Jahren zu geizig sind ein neues Fenster einzubauen. Vielleicht kann ich meinen Freund hier doch überreden die Miete zu kürzen. Oder ich schreibe mit Eding etwas gemeines auf die Fenster dieser dummen Kuh (wohnt ja im Erdgeschoß)…. AAHHHHHHHHHHHHHHHHHH – meine Aggression muß irgendwie irgendwohin – sollte jemanden verprügeln!!!!

Beglische toestanden

Juli 17, 2010

Also *tiefdurchatmen* ich war in dieser Wohnung deren Exposé mir so gut gefallen hatte. Nun – das Exposé muß wohl mit 10 Jahre alten Bildern gemacht worden sein *stöhn*. Von außen war das Haus schön, auch die Gegend war – zur Ausnahme mal – nicht verkehrt. Hervorragende Verkehrsanbindung und Einkaufsmöglichkeiten um die Ecke. Aber der Typ der dort Hauptmieter ist…. nun – ich mochte ihn nicht. Vor allem kam ich mir etwas übers Ohr gehauen vor. Weil es eben alles gar nicht so nett und reinlich war wie ich mir das gedacht hatte. Außerdem noch 2 Katzen dort drin….. und es kam ein Knaller nach dem nächsten. Das Zimmer war winzig, zur Straße hin und es war dann noch ein dritter Mitbewohner dort. Ja. Schön! Toll! Super! Und das ganze für 600€! Unverschämt! Er nannte das „einen reellen Preis“! Pah! Der Typ war Belgier und irgendwie eine ganz unangenehme Person. Konnte mir spontan nicht vorstellen mit diesem Subjekt auch nur eine Nacht unter einem Dach zu verbringen. Zudem kamen im Gespräch immer mehr Dinge und Einstellungen zu Tage bei denen ich dachte: NEIN Danke! Nicht für mich!!! Sein Lieblingssatz war ganz eindeutig: „Maar wat je op voorhand moet weten…“ – Bedeutet so viel wie „Was Du aber vorab wissen solltest ist…“ – geil oder? Wieso standen die Sachen dann nicht in seiner Anzeige?!?! Und am besten war „Nou ik raak die kamer zeker kwijt, ze heeft nog nooit leeg gestaan“ (Ich werde das Zimmer schon los, hat noch nie leer gestanden)…. so ein Widerling!!!

Da jetzt aber nur noch 2 Wochen bleiben um eine Unterkunft zu finden wird die Zeit (und meine Luft) langsam aber sicher dünn. Allerdings hatte/habe ich noch ein Ass im Ärmel. Der Typ bei dem ich letztes Jahr gewohnt habe. Eine SMS genügte. Wenn ich will kann ich nun mein „altes Zimmer“ von letztem Jahr wieder haben. Für sogar etwas weniger Geld….. Ist zwar ziemlich überteuert, aber immerhin hätte ich was. Werde die kommende Woche mal vorbeischauen und sehen wie es dort nun zugeht. Mittlerweile ist da noch jemand untergebracht den ich auch von letztem Jahr kenne. Ist wohl aus seiner Wohnung geflogen weil er die Hypothek nicht mehr bezahlen konnte *G*. Bin mit dieser Notlösung zwar alles andere als zufrieden, aber ich sitze zumindest nicht auf der Straße. Wollte ja eigentlich aus dem Negerviertel raus. Und nun lande ich geradewegs wieder dort…. Wobei ich ja zugeben muß, daß es mir ja dort gar nicht schlecht gefallen hat.
Kann von dort aus weitersuchen. Die Hauptsache ist – Dach über’m Kopf!

Puntje bij paaltje

Juli 17, 2010

Guess what, guess what – das scheiß Fenster ist immernoch OFFEN! Ist zum Verrücktwerden…. Kann nur noch irre grinsen wenn man mich darauf anspricht…. Ich meine, ich will nicht sagen der Zustand wäre irgendwie von Vorteil, aber bei den gegenwärtigen Temperaturen erfriert man wenigstens nicht und er weht einem immer frische Luft um die Nase während der Nachtruhe – die hier regelmäßig gegen spätestens 7 endet wenn es draußen lebendig wird. Länger als 8 Uhr schlafe ich nicht mal mehr am Wochenende. Es ist ein absoluter Alptraum!
Hier ein Bild der Straße die ich jeden Tag ab 6:00 höre.

Van Wou Straat

Autos, Fahrräder, Straßenbahnen, Menschen, Müllabfuhr , Stadtreinigung….

Ansonsten bekommt mein Leben erschreckend viel Struktur:

– 7:30 aufstehen
– 8:30 zur Arbeit
– 10:45 erste Pause
– 12:30 Mittagspause
– 14:45 letzte Pause
– 17:30 Feierabend
– ca. 18:00 zuhause

Soll das ein Leben sein?!?! Abends muß ich immerzu was unternehmen, Leute treffen, mein Sozialleben pflegen, hier hin, dort hin. Täte ich das nicht, ich würde verkümmern in diesem Trott.
Aber vielleicht sollte ich auch ein paar Worte zu meiner Arbeit verlieren. Sie verfolgt mich mittlerweile schon im Schlaf! Habe heute das erste Mal einen arbeitsassoziierten Traum gehabt. Ich dachte dabei ständig „meine Inbox ist nicht nicht leer, ich kann nun noch nicht aufwachen, meine Inbox ist noch nicht leer“ – gräßlich nicht wahr? Zum Glück haben sich noch keine Inhalte von Kundenemails in meinem Gedächtnis festgesetzt….. das ist ja auch sowas…. bei manchen Leuten hat man wirklich das Gefühl deren Gehirn ist ambutiert. Die rufen an, wollen irgendwas und können dann noch nicht mal genau sagen was eigentlich Sache ist – unglaublich. Man geht dann auch gerne an den Fragen der geschulten Fachkraft (MIR) vorbei und redet in seinem Wahn irgendwas. Das geilste gesteren war, als einer seiner Unzufriedenheit über Minuten hin Ausdruck verlieh und dann irgendwann meinte er würde diese schrecklichen Umstände (die ihn ja so sehr ärgern) ins Fernsehen bringen…. ?!?!? Was soll man da noch sagen?!

Naja – aber zum Glück sind die allermeisten nicht so ;-))

Genug davon! Ich gehe gleich ein Wohnung ansehen. Das ist eine der wenigen von der ich ein echtes Exposé gesehen hab. Ist teuer – aber ich denke unter 500€ sind hier wirklich nur Bruchbuden mit zweifelhaften Menschen drin zu finden. Wünscht mir Glück! 🙂

Steeds nog open

Juli 13, 2010

Hatte ich nicht gesagt das ich diesem Vermieterpack nicht traue!? Aus gutem Grund! Das Fenster ist – natürlich – immernoch offen. Bei diesem warmen Wetter eigentlich kein Problem… aber mein guter Freund der mir die Wohnung überlassen hat bezahlt hier schließlich ein Heidengeld für. Da können wenigstens die Fenster dicht sein! War heute Abend nochmal unten bei diesen Leuten und traf dann die Frau an. Natürlich informiert was geschehen war, aber ansonsten keine Ahnung von nichts. Typisch Hausfrau eben… Angeblich war der Typ in der Wohnung und hat versucht das Fenster zu schließen. Erfolglos. Jetzt sollen wir das ganze mal zusammen probieren. Traue dem Braten nicht. Auch diese Person bestätigte mir, daß die Probleme mit dem Fenster öfter aufträten. Wie wäre es mit Austauschen? Solche Vollidioten. Und geizig noch dazu!

War ebenso in einer anderen Wohnung heute. Die Leute da sahen aus wie Sträflinge… einer hatte ne Katze auf dem Arm. Katzenfutter stand in der Küche. Und das Zimmer das man hätte mieten können, war abgeschlossen. Mußte das aber nicht sehen. Mit solchen Subjekten wollte ich wirklich nicht unter einem Dach wohnen. Da wird man dann u.U. ausgeraubt oder ermordet oder was weiß ich was…..
Morgen wieder eine Besichtigung die ich heute nicht geschafft habe. *stöhn* und gleich ist auch wieder Schlafenszeit.

Eine gute Nacht!

Zigeuner!

Juli 13, 2010

War gerade bei den Vermietern. Nun – man schlief noch…. und versicherte mir, daß Problem sei bekannt. Man müsse das Fenster nur wieder richtig einziehen. Aha. Und dann der Knaller: „Ik ga het in het weekend doen dan“ – zu deutsch, ich solle mich doch bitte bis zum Wochenende gedulden. HALLO?!?!! Hat man dem ins Hirn geschissen!?
Versuchte dann zu verdeutlichen das das Fenster halb offen steht, worauf die mißmutige Antwort kam, man werde es dann eben heute tun. Hätte er denn die Wohnungsschlüssel, wollte ich wissen. Man sah nach, hatte sie und begab sich dann wieder zu Bette. Was für ein Pack! Wäre das meine Wohnung, ich hätte diesen Leuten echt schon wegen anderer Sachen Dampf gemacht. Z.B. wegen dem anderen Fenster das man nicht mehr öffnen darf, weil es sonst auf die Straße fällt…. und des dritten Fensters das bei jedem Schließen fast aus der Fassung springt….

Godverdomme!

Und nun auf in den Arbeitskampf!

Raam

Juli 13, 2010

Holldriho! Was wäre mein Leben ohne die kleinen Katastrophen des Alltags?! Es wäre angenehm und ruhig, ja…. eine Wohltat für meine geschundenen Nerven!
Meine Nerven werden aber zur Zeit arg strapaziert. Das Klappfenster der Dachgeschoßwohnung in der ich mich aufhalte (noch dazu im Schlafzimmer), will nicht mehr zu
gehen seit gestern morgen. Es steht also bald 24 Std. offen, bei Sonne, Wind und Regen. Das ist unschön! Zumal das hier ja nicht meine eigene Wohnung ist.
War gestern daher etwas panisch als ich gegen 8:38 bemerkte, daß das Fenster nicht mehr zu schließen war – um 8:50 werde ich ja in meiner Arbeit erwartet.
Wofür sich also nun entscheiden? Arbeit oder Fenster? Fenster oder Arbeit?
Bin dann doch Richtung Arbeit gerannt und in der Mittagspause nochmal zurück um zu sehen ob der Wolkenbruch der mittlerweile niederging sich nicht als kleiner See auf den
den Dielen bemerkbar machte. Das tat er glücklicherweise nicht.
Nach der Arbeit wurde ich dann von zwei Bekannten abgeholt (zum Grillen), die sich auch beide an dem Fenster versuchten – und ebenfalls scheiterten. Ist wohl ein Fall für
den fachkundigen Handwerker. Nun heißt es Kontakt zu den Vermietern aufnehmen. Hurrah! 3 Tage hier und schon der erste Schaden. Hoffe diese Leute sind einigermaßen umgänglich….

Grillen (BBQ) war hingegen sehr entspannend und lustig 😉 Man versuchte sogar Deutsch zu sprechen. Mit mäßigem Erfolg, aber es war hinlänglich amüsant *G*. Heute geht es wieder Wohnungen anschauen… wobei ich jetzt schon denke das die wohl kaum was sein werden. Habe auch Kontakt zu einem Menschen mit einer frisch renovierten Wohnung in einem guten Viertel. Da kostet das Wohnen 600 €…. Hmmmm… wenn ich das Ding kriege, ist es mir das wert. Will um keinen Preis der Welt in einer Bruchbude mit komischen Leuten landen… was so ziemlich die Zusammenfassung dessen ist was ich diesbezüglich bisher erfahren durfte.

Ach ach…. nun auf zu den Herrschaften Vermietern mit ihren schrecklichen Bälgern. Hab von den Leuten unter mir gehört, daß die eigentlich eher Abends ansprechbar sind. Aber wollen wir mal ehrlich sein – welcher anständige Mensch schläft unter der Woche um 8:00 noch? *lach* Kleiner Scherz – ich wäre gerne so jemand!!! Hab auch eine SMS in fdie Ergeschoßwohnung 12 Meter unter mir geschickt. Aber anscheinend wird sowas nicht beantwortet zu nachtschlafender Zeit, nicht wahr…

Egal – genug jetzt! Neuer Tag – neues (Un-)Glück 😉

Klaar

Juli 11, 2010

Hah! Da hat es die Käseköppe doch erwischt! Kann mir ja eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen *G*. Das kommt eben davon wenn so kleines Land den Hals zu weit aus dem Fenster lehnt und Weltmeister werden will. Das sollte man wirklich den Großen überlassen 😉 Z.B. Deutschland!

Vorbei!

Apropos… ich kenne hier ja jemanden, also nen Typen aus der Ex-DRR, der sich die niederländische Staatsangehörigkeit zugelegt hat und mir doch tatsächlich weismachen will, er wäre wegen diesem Fetzen Papier ein Holländer. So ein Unfug! Der bleibt bis an sein Lebensende Deutscher. Überhaupt… wer will sowas denn? Sich selbst verleugnen und wenn Holland spielt sagen „ich will das WIR gewinnen“. Ich finde so was wirklich peinlich. Habe ja oft und gerne über das Reich geschimpft, aber mich dann zu einer anderen Nation bekennen wollen?!? Das erscheint mir doch äußerst fragwürdig….

Wobei wir beim nächsten Thema wären, nämlich den noch viel viel fragwürdigeren Umständen auf dem Amsterdamer Wohnungsmarkt. Habe weitere Wohnungen (oder vielleicht besser Absteigen?!) inspiziert und war doch erschreckt was so alles angeboten wird hier. Von Marokkanerviertel bis Wohnsilo a la Berlin Marzahn…. Eines ist sicher, ich werde mir nichts außerhalb des Autobahnrings suchen. Das ist indiskutabel – es sei denn es wäre eine nette Gegend, aber davon gibt es so weit draußen eher wenige. Und wenn, dann haben auch die einen Haken. Habe sogar einen mutmaßlichen Betrüger entlarvt. Der wollte mir allen Ernstes erzählen, ich solle ihm erst einmal 700 Kaution überweisen bevor ich die Wohnung sehen könne. Hallo? Geht’s noch?

Aber mein Ärger verfliegt hier meist sehr schnell, da ich genug Zerstreuung finde. Wurde gestern u.a. zu einer Bootsfahrt auf den Grachten eingeladen und werde zur CanalPride auf einem Hausboot mitfeiern und den Bootsumzug auf der Prinsengracht anschauen können! Herrlich! Auch wachte ich heute morgen in einer grandiosen Wohnung an der Keizersgracht auf (nein, nein, es war nicht meine eigene) und morgen geht es zu einem Grillfest (hier nennt man das ja „BBQ“ – keine Ahnung woher die Holländer das haben….). Mein Sozialleben entwickelt sich mithin prächtig – wie man unschwer erkennt ;-). Die Arbeit ebenfalls – wobei die ja nur zwischen neun und fünf, fünf Tage die Woche dauert *Kalauer*. Nur an der Wohnung….. an der gebricht es! Habe nun noch genau 3 Wochen bis ich irgendwas gefunden haben muß. Ticktack, ticktack….

Bin mittlerweile auch in meinem zweiten Provisorium angelangt. Vierter Stock, direkt unterm Dach, glutheiß – aber dankenswerterweise kostenfrei! Es ist sozusagen eine gefühlte eigene Bude. Denke auch darüber nach die Wohnung in Essen doch früher aufzugeben als gedacht. Das kostet alles unnötig und zuviel….. Hmmmm…. sollte ich vielleicht untervermieten? Zuviele Fragen für heute. Morgen geht’s wieder ab ins Räderwerk der Arbeitswelt *stöhn*. In diesem Sinne – schlafen Sie gut 🙂