Archive for Juni 2010

Erster Arbeitstag

Juni 28, 2010

Holla ins Reich und die ganze Welt 😉 Wie vielleicht erkennbar ist, hat sich meine Stimmung aufgehellt!!!

Es war nämlich mein erster Arbeitstag hier in Amsterdam! War alles auf englisch, 9 Stunden lang. Etwas ermüdend. Eine Powerpointpräsi nach der anderen. Support für den Support, die Personaltante (die mich fatalerweise an Emily Charlton aus „Der Teufel trägt Prada“ erinnerte und sogar noch Emily heißt…) und der Enweiser (ein Typ aus Nordengland, der deutsches Bier toll findet und nach fast 10 Jahren Amsterdam noch kein Holländisch kann) bearbeiteten die Neuankömmlinge. Aber das waren nur die Randfiguren des heutigen Schauspiels.

Interessant war die Zusammensetzung der Gruppe die nun zwei lange Wochen trainiert wird. Es waren dabei:
– eine französische Klatschbase aus London
– ein Neger aus Wien, der aber aus London weggeflüchtet ist
– eine Italienerin aus Croydon (ebenso London)
– ein deutscher Herr von fast 50 aus Hannover – ganz schrecklicher Geselle, besserwisserisch, deutschenfeindlich, psychotisch…..
– eine Italienerin mit einem gräßlichen Akzent (aus dem Mezzogiorno)
– ein (wahrscheinlich) homosexueller junger Schotte aus Glasgow
– ein Ghanaer aus Amsterdam
– ein deutscher Sportstudent aus Wilhelmshaven (so ein richtiges Vieh, aber wahrscheinlich dumm wie Bohnenstroh….)
und selbstredend meine Wenigkeit 😉

Ja – also es wurde sich vorgestellt und bekannt gemacht und dann ging es daran das „Produkt“ besser kennenzulernen. Auch mit Probieren am Gerät. Hab nun auch so ein Navigationssystem um damit zu spielen….

Die Firma ist schon nicht verkehrt – also so vom heutigen Eindruck. Bekomme durch die Firma 10% Rabatt auf meine holländische Krankenversicherung, bin in der Betriebsrente drin und erhalte Nachlaß bei LaPlace, in einem Fitnessstudio und noch so einiges mehr 😉

Freue mich jetzt doch endlich über mein Glück *G* nur die Wohnung muß noch gefunden werden, dann ist wirklich alles gut!

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Bumped into

Juni 27, 2010

So, da bin ich nun in Amsterdam. Es draußen eine Affenhitze. Wage mich nicht aus dem Haus. Konnte im Garten nur unterm Sonnenschirm sitzen…. Bin zur Zeit ganz alleine hier. Mein Gastgeber ist weg. Hab das Haus für mich… nur weiß ich nichts mit mir anzufangen. Höre gerade psychodelische Musik von Studio Brussel und fühle mich schrecklich!

Gestern um 8:30 nahm ich Abschied von Essen und vom Reich… hier angekommen mußte erstmal die Sache mit der Bank geregelt werden. Bin also doch nochmal hin und wurde – zum Glück – von einem jungen homosexuellen Bankangestellten betreut. Unter einem halben Dutzend Entschuldigungen, dem Versprechen das nun alles gut werde und das es ein dummer Systemfehler sei, wurde ich mit Lakriz beschenkt und ins Wochenende verabschiedet. Bekomme jetzt alle Unterlagen ganz gewöhnlich nach hause geschickt, wie daheim *G*.
War danach so tödlich müde…. das liegt seit meiner Ankunft hier auf mir wie Blei. Fühle mich so seltsam. Das ist jetzt kein Urlaub mehr, kein langer Auslandsaufenthalt, kein „den Kopf frei kriegen“ sondern bitterer Ernst. Ja – ich weiß, daß sollte nun keine große Überraschung sein, ist aber emotionell schon etwas unschön ;-(. Dabei hab ich keinen Grund mich zu beklagen – wenn man mal von der Wohnungsgeschichte absieht (denn ich habe ja immernoch keine permanente Bleibe).
Gestern noch zu Abend gegessen mit einem guten Freund, auf dem Weg zur Bahn einem Bekannten in die Arme gelaufen und noch ein wenig vor ner Kneipe hängen geblieben. Ist als ob ich nie weg gewesen wäre hier….

Wie kann es dann sein, daß ich trotzdem so trübe gestimmt bin? Hmmmm…. hoffe der erste Tag Arbeit bringt mich auf andere Gedanken!

Zu Tisch!

Juni 25, 2010

Welch Labsal! Ich bekam gerade meinen Arbeitsvertrag per Email zugeschickt. Jetzt kann nicht mehr allzuviel schief gehen. Der Rest sind jetzt nur noch Erdnüsse 😉 Gott segne Hilmar Kopper der diesen wunderbaren Ausspruch tat!

Sitze hier nun auf gepackten Koffern und Taschen…. morgen um diese Zeit bin ich umgezogen *seufz*

Gestolpert…

Juni 24, 2010

War ich vorgestern noch begeistert von der holländischen Schnelligkeit, wurde ich gestern von der bösen Realität eingeholt. Der erste holländische Fallstrick wenn man so möchte. So zügig wie ich mein Konto hatte, war es auch schon wieder weg. Der Grund: Nachlässigkeit bzw. Dummheit der Bank. Man hat mir doch tatsächlich ein Konto eröffnet um mir etwa 28 Stunden später telefonisch mitzuteilen, daß mein Konto nicht eröffnet werden kann, weil meine Adresse eine Firmenadresse sei… Hallo?!

Ist natürlich schon scheiße, wenn man Computer solche Abgleiche machen läßt, die dann keinen Widerspruch dulden. Der Herr am Telefon (der ganz schrecklich nuschelte – und genuscheltes Holländisch ist keine Wonne, oh nein!) beharrte auf dem was er als Information vorliegen hatte und wollte doch tatsächlich eine andere Adresse von mir! Einfach so! Ich soll also beweisen das meine Adresse eine Wohnadresse ist – fernmündlich. Oder ich solle doch mal vorbeikommen um das zu klären. Einfach so? Aus Deutschland? Geht’s noch? Bekloppte Holländer!


Vielleicht sollte man einfach mal ein wenig sein Gehirn anschmeißen und selbstständig denken. Aber das dürfen/können diese Bankangestellten dort wohl allem Anschein nach NICHT.

Langsam dämmert mir wozu die deutsche Gründlichkeit gut sein kann…. damit man genau solche Dinge schon vorab ausschließen kann. Wobei…. das ist auch keine Garantie für nichts und kostet Nerven ohne Ende. Man besehe sich das Hartz-4-Amt, auch Arge bzw. Jobcenter genannt. Das ist wie bei Asterix und Obelix im Haus das Verrückte macht. Mit dem Passierschein A38 und dem gelben Formular für das man aber erst das rosa Formular braucht und dafür muß man aber an einer ganz anderen Stelle sein, bei der und der Person usw.

Werd mir am Samstag einfach ein anderes Konto bei einer anderen Bank eröffnen (denn das ist dort ein gewöhnlicher Bankentag). Ist ja wahrscheinlich eh in 30 Minuten erledigt das Ganze, falls nicht weitere Fallen lauern. Dumm ist auch, daß ich diese olle Kontonummer schon weitergereicht und auch einen kleinen Betrag dorthin überwiesen hatte. Keine Ahnung wo das Geld jetzt hängt…. Mal sehn was noch so alles auf mich zu kommt *stöhn*. Böse Überraschung – ick hör dir trapsen!

Eerste inschrijving

Juni 22, 2010

Holldriho!

Ich bin seit heute Mittag offizieller Bewohner der Stadt Amsterdam *G*.

heldhaftig - vastberaden - barmhartig


Das war ja was…. kam heute in aller Herrgottsfrühe in Amsterdam an und mußte mir die Zeit bis zu meinem Termin (jawohl – man bekommt dort einen Termin beim Meldeamt) mit Indersonneliegen vor der Hermitage und Spazierengehen vertreiben. Hab auch alles heute zu Fuß gemacht und bin in keine einizge Straßenbahn eingestiegen! Hab das gesparte Geld dann in mein leibliches Wohl investiert (Mittagessen in einem Restaurant – schrecklich dekadent *lach*).

Die eigentliche Prozedur, von der hier die Rede sein soll, dauerte dann so 20 Minuten. Alles sehr informell. Danach war ich registriert, hatte eine Sozialversicherungsnummer und damit die Möglichkeit geschäftlich tätig zu werden in den niederen Landen. Das Warten bis dahin gestallte sich allerdings als etwas weniger angenehm, ja geradezu enervierend! Ein paar Araberkinder verursachten Lärm. Was anderes außer Lärm und Ärger können die ja nicht…. In ihrer häßlichen Sprache stießen diese Teufelsbälger gotteslästerliche Töne aus und rannten um alles und jeden herum. Die Kopftuchmuttis sahen nur tatenlos zu wie ihr mißratener Nachwuchs den Rest der Welt belästigte. Widerlich! Frage mich was gerade die beim Meldeamt verloren haben…. wollen sich sicher für ein guten Batzen Sozialhilfe eintragen lassen….. Im Riff-Gebirge gibbet sowat ja nich…. ahhhhhh! Aber ich schweife ab!

Danach ging’s zur Bank. Konservativ wie ich bin entschied ich mich für eine Staatsbank (die gehen ja bekanntlich seltener Pleite) und war zunächst einmal erstaunt wie bankunähnlich es in dem Laden aussah und zu ging.

Bar oder Bank?


Durchdesignt, Sitzlandschaften, von der Decke hängende Computer auf denen die Kunden im Laden ihre Geschäfte im Internet erledigen können und eine Theke (wie in einer Cocktailbar) an der man auf regelrechten Barhockern Platz nehmen konnte und dann geholfen wurde. Auch mußte man eine Wartemarke ziehen – wie überall in Holland. Komme mir dabei immer vor wie auf dem Hartz4-Amt hier….

Naja – nach einer halben Stunde hatte ich dann „schwuppdiewupp“ eine vorläufige Bankkarte, freigeschaltetes Internetbankieren, eine TAN-Liste, PIN-Nr., IBAN – eigentlich ein voll funktionstüchtiges Konto. Ich meine?!!?! Hallo?!??! Wieso geht das dort so schnell und dauert hier Wochen?!?? War – wiedermal – etwas erstaunt.

Danach mußten die neuen Unterlagen zu meinem Arbeitgeber und dann war auch schon alles erledigt – ich mit inbegriffen. 🙂 Brauche jetzt erstmal 12 Stunden Schönheitsschlaf!

Die Zeit läuft….

Juni 20, 2010

… ab hier in Essen. Noch 5 Tage und ich werde in Amsterdam sein. Die Müdigkeit der letzten Wochen bricht gerade voll aus mir raus *gähn*. Hoffe ich bin einigermaßen ausgeschlafen wenn ich dort anfange 🙂

Nun hat sich jedoch ein Spruch bewahrheitet, den ich letztes Jahr oft in Amsterdam gehört habe: es ist in Amsterdam leichter eine Arbeit als eine Wohnung zu finden. Bingo. Das ist jetzt mein nächstes „Problem“. Wenn alles gut geht, werde ich den Juli bei zwei Bekannten verbringen (einmal hier, einmal da). Aber danach?! Das läßt mein kleines Herz wieder ganz nervös pochen.
Das sich am Ende doch immer eine Lösung findet und meistens eine unerwartete und gar nicht mal schlechte, das sei mal dahingestellt. Aber bis es so weit ist…. dürfen meine Nerven erstmal weiter strapaziert werden!

Die Woche fahr ich mit Geburtsurkunde, Perso und Nachweis einer Unterkunft nach Amsterdam und lasse mich ins Gemeinderegister eintragen. Hmmmm….. meine Mutter meinte „mein Kind wird ein Holländer“… Hoffe das geht nicht zu schnell – das Deutsche soll man ja nicht vergessen, daß Gute 🙂 Und wenn ich so perfekt Holländisch kann wie Deutsch muß ich mich mal einer neuen Sprache zuwenden… Könnte mein Französisch wieder aufbessern vielleicht. Obwohl ich die Sprache des Erbfeindes ja nicht sonderlich schätze. Oder Rumänisch? Finde romanische Sprachen im Allgemeinen etwas unschön…. aber Chinesisch oder Japanisch? Dafür hab ich dann doch zu wenig Leidenschaft. Evtl. Arabisch 🙂 Dann würd ich wenigstens endlich mal die Kameltreiber verstehen die sich mittlerweile unter uns befinden *lach*. Oder doch besser Türkisch? Denn man sollte den Feind vor seiner Haustür zumindest verstehen, nicht wahr?!

Außerdem ist mir aufgefallen wie wichtig Familie doch sein kann, bzw. wie emotional das ist, wenn man mit selbiger zu tun hat. Freitag und Samstag stand für mich nämlich Verwandtschaft auf dem Plan. Hab da dann zwei Tage vornehmlich einen alten westmitteldeutschen Dialekt gesprochen der dem Luxemburgischen sehr ähnelt. Sozusagen meine vierte (fließende) Sprache. Werde immer ganz melancholisch wenn ich so spreche und über die alte Heimat nachdenke.
Ganz tief drinnen ist das dennoch mein ausgemachtes Fernziel – irgendwann wieder dort zu sein. Aber das ist dann wirklich noch so sehr Traum, daß ich noch ein paar Jahre darauf warten und verzichten kann *lach*.

Zur Entspannung gibt es jetzt erstmal ein wenig Carmina Burana!

Daheim im Reich

Juni 16, 2010

So – ich bin nun wieder zurück in deutschen Gefilden. Kaum hier hatte ich schon wieder dutzende Dinge zu regeln *stöhn* fühl mich zur Zeit wie im Hamsterrad. Hier dies, da das, Leute informieren, Emails schreiben usw. Totaler Kommunikationsterror! Der Streß setzt sich sozusagen fort, wenn man so möchte. Jetzt heißt es auch noch eine passende Bleibe suchen, da ich meinem Bekannten (der bei dem ich letzte Woche logierte) nicht ewig die Gästechouch blockieren kann…. könnte den ganzen Juli in der Wohnung eines Freundes unterkommen. Sogar sehr zentral. Das werd ich wohl auch machen denk ich. Und wenn ich erstmal vor Ort bin ist das auch ein ganzes Stück einfacher. Hmmmm….

Kommende Woche fahre ich wieder nach Amsterdam. Muß mich ins Melderegister der Gemeinde eintragen um eine Bürgerservicenummer zu bekommen und die brauche ich um eine Arbeit beginnen zu können. Außerdem muß ich eingeschrieben sein um ein Bankkonto einrichten zu können, sonst bekomm ich ja keinen Lohn dort ausgezahlt. Ist also ein ganzer Kreis, wie beim Hauptmann von Köpenik 🙂 Keene Papiere, keene Arbeit – keene Wohnung, keene Papiere – keene Arbeit, keene Wohnung *lach* toll, nicht wahr?

Hier noch ein kleines Bouquet an Bildern von letzter Woche!

Leidsestraat nach dem holländischen Sieg über?!


Fußballverrückt


Homo-Demo - Westermarkt/Homo-Monument


Sexy Reklame


Magna Plaza/Nieuwe Kerk

Jij bent aangenomen

Juni 14, 2010

Ja… also… was soll ich groß sagen?!? Ich hatte heute mein zweites Vorstellungsgespräch in Amsterdam und ich habe die Stelle bekommen 😉
Das heißt, mein ganzes Geplärre hier ist nun auf einmal überraschend konkret! War wie vom Blitz getroffen als die Tante mich vorhin anrief…. um 14:00 war das Gespräch und um 16:30 kam die Zusage. Die Schnelligkeit macht mir doch ein wenig Magenschmerzen. War am Telefon sehr cool, hab aber danach nen Heulkrampf bekommen.

Ich kann es nicht fassen, einfach nicht fassen! Ich bin hier keine ganze Woche und habe das bekommen was ich die letzten Monate wollte. Ist das nicht verrückt?

Muß das erstmal verarbeiten….

The right to feel save

Juni 13, 2010

OMG!! Ich hatte ja am Freitag dieses Vorstellungsgespräch, das sehr gut lief und habe daraufhin einen Termin zu einem weiteren Gespräch am Montag bekommen. Ich konnte das gar nicht fassen! Die Tante war total begeistert von meinem Lebenslauf und das ich gut Holländisch kann usw. Das heißt, wenn ich Montag alles gut mache, habe ich am Dienstag einen Vertrag in der Tasche. AAAHHHHHHH!
Dieser Widerstandlose Erfolg *g*. Ist so wie letztes Jahr. Hab auch in dieser Woche wieder mein Netzwerk hier angeschmissen und erweitert. Kein Vergleich zu meinen Umständen in Deutschland. Bin wohl wirklich eine andere Person hier…. jedenfalls hat sich nach einiger Zeitdes des Zweifelns und der Nervosität wieder mein altbekanntes Amsterdamgefühl eingestellt.
Essen/Ruhrgebiet und Deutschland treten so schnell in den Hintergrund, daß es schon unheimlich ist. Die ersten Tage hier waren Druck, Nervosität und Unsicherheit. Mittlerweile hab ich aber wieder das Gefühl ein wenig mehr ich selbst zu sein. Wenn das Montag alles klappt muß ich mich aber trotzdem erstmal betrinken *lach*.

War heute nachmittag bei eine Demo am Homo-Monument. Es wurde gegen die steigende Gewalt gegen Schwule hier demonstriert (die, man braucht es eigentlich gar nicht extra zu erwähnen, natürlich von den scheiß Marokkanern hier ausgeht). Ein paar Bekannte von mir waren auch da. Seht selbst….
Die erste Sprecherin war mir ja sehr sympathisch – obwohl es ne wilde Zöpfchenlesbe war *lach*. Nein, ist ja ernst das Thema. Auf dem Video ist leider nicht alles zu hören was sie gesagt hat. Es ging darum das sie mit ihrer Freundin auf dem Rembrantplein (mitten in der Stadt voller Touristen) von einer Meute von 8 Jugendlichen brutal zusammengeschlagen wurde. Sie (und auch der Polizist der sie schützen wollte/sollte) lagen mehrere Wochen im Krankenhaus und hatten ein halbes Jahr zu tun mit Zeugenaussagen. Die Täter wurden zwar allesamt an Ort und Stelle verhaftet. Am Ende wurde aber nur einer (!!) der acht zu 180 Sozialstunden verurteilt. Sie sagte das um deutlich zu machen, daß sehr wohl angezeigt wird (das was die Polizeileute ja immerzu forden) aber eben nichts passiert und die Justiz UNS ganz schrecklich im Stich läßt.
Jedenfalls kamen ein paar hundert Leute. Aber ob es was bewirkt hat? Der Bürgermeister, eine Stadtvorsitzende und der Polizeipräsident waren auch da und haben gesprochen. Hmmm….

Nun heißt es vorbereiten auf das Gespräch morgen! Geschichte und Produkte des Unternehmens kennen, die Konkurrenten, die Prinzipien und natürlich eine gute Begründung warum ich da arbeiten sollte/müßte.

Werde berichten was es geworden ist 😉 Drückt mir die Daumen!

TomTommetje

Juni 10, 2010

Holldriho an die Daheimgebliebenen im Reiche und die Leser in aller Welt 😉
Hatte ich nicht gesagt hier in Amsterdam läuft alles anders als Deutschland? – Ich habe morgen hier ein Vorstellungsgespräch bei einer weltbekannten Firma die Navigationsgeräte herstellt *G*.

Ich hab einfach bei Randstad angerufen, bin dort vorbei gegangen, hatte ein Gespräch, wurde eingeladen und morgen geht es los – einfach so. Bin immernoch etwas sprachlos. Will ja nun nicht in zu viel Begeisterung ausbrechen… aber es wäre wirklich toll wenn das was würde 😉

Apropos… hier war gestern Wahlabend und meine Lieblingspartei hat 24 von 150 Kabinetssitzen geholt. Ein Hoch auf Herrn Wilders und die Partei der Freiheit!!! War übrigens auch mit beim Wählen (also zusehen zumindest) in einem Holländischen Wahllokal und fand dort etwas… nunja…

Anweisung an die Wähler

seltsames… seht selbst!

Die beiden unteren Sprachen sind tatsächlich Türkisch und Arabisch. Ich war entsetzt! Sowas gibt es daheim im Reiche zum Gück nicht… noch nicht…
Heil!