Archive for Februar 2010

SIEG! SIEG!

Februar 26, 2010

Heureka!

Der statistische Teil meiner Masterarbeit steht. Kann’s gar nicht glauben, daß das so fix ging. Aber wie hier schon jemand richtig bemerkt hat – hinterher ist die Statistik im Vergleich das harmloseste :). Nun muß interpretiert werden und dann noch was Korrekturgeplänkel und Formatieren. Voilà!

Unterdessen höre ich brav belgisches Radio. Das ist wirklich sehr gut! Ich empfehle Studio Brussel! Einfach auf den Kopfhörer bzw. den Text Luister Live klicken und ihr könnt ganz viel geschmeidige Musik hören *G* und euch auch meinen absoluten Liebling dort anschauen – Sam! Seine tägliche Sendung Sound of Sam ist mittlerweile regelmäßiges Abendprogramm, Montag-Donnerstag von 18:00-21:00. Er hat so eine nette Stimme und ist echt ein Schnuckel… hachja…

Life is music!

Nun erstmal eine Freigestaltung finden – hab heute schließlich genug getan! Wobei…. man kann bei dem Regen nicht wirklich rausgehen… ;-( TV? Lesen? Kino? *Mööööööööp*

Europa ist abzulehnen!

Februar 25, 2010

Das ist das Zitat der Woche! So genial!!! 😉 Wir sind uns ja hoffentlich ALLE darüber einig, daß die EU schlecht und abzulehnen ist! Jawohl!

Volksverdummung

Februar 22, 2010

Liebe Leute,

ich sitze gerade am statistischen Teil meiner Masterarbeit. Es ist eine Wohltat. Endlich einmal nichts interpretieren, in den richtigen Kontext setzen, zitieren oder viel bedenken. Es gibt da einfach nur Formeln und Zahlen. Herrlich! Hätte nie gedacht das ich SPSS (mein Statistikprogramm) allzu spannend finden würde, aber irgendwie…. isses dann doch nicht verkehrt. Hab mich ja jahrelang gewehrt gegen das Programm, dabei ist es wirklich sehr nett zu mir 😉
Nur gerade macht es Mucken und will sich wohl etwas ausruhen… kann das Ding nur mit einem speziellen VPN von der Uni nutzen und der würgt regelmäßig meine Netzwerkverbindung ab.

Hatte ich erwähnt, daß mein altes Forschungsprojekt endlich abgegeben ist? Drei Wochen vor Toresschluß der richtig wichtigen Abschlußarbeit. Hoffe ich komme mit meiner eigenen Arbeit nicht zu sehr in Bedrängnis *seufz*. Habe noch ziemlich genau zwei Wochen um alles zu beenden. Bekomme Ende dieser Woche eine Rückmeldung auf eine Reihe Textpassagen, die meine Professorin freundlicherweise vorab liest. Ja….. und jetzt, also unmittelbar stehe ich davor die ersten handfesten Ergebnisse aus meinem Datenwust zu ziehen 🙂 Traue mich fast nicht, obwohl ich mich da mittlerweile passabel eingearbeitet habe. Gesegnet sei Brosius Felix – der Gott des SPSS! Ohne den Guten würde ich verrückt werden hier.

Apropos verrückt…. habe in meiner Mittagspause – das erste Mal seit Monaten – den Fernseher zu dieser Uhrzeit angeschaltet und – da läuft nur Scheiße. Kann’s nicht anders ausdrücken. War so fassungslos! Diese seltsamen „Wir-spielen-das-reale-Leben“ Seifenopern (im Jargon auch Pseudodokus genannt), bei denen schlechteste Laiendarsteller ausgedachte Realität spielen (natürlich alles direkt vor der Kamera von Pro7 oder wahlweise RTL oder oder oder). Nicht mal mehr fremdschämen ging da noch.
Kurz zur Geschichte: Tony, ein nichtsnutziger Bengel von 18 Jahren soll von seiner spanischen Mutter und ihrem bräsigen deutschen Freund an ein Mädchen zwangsververkuppelt werden, weil die Alte in einem indischen Film gesehen hatte, daß dort die Kinder von den Eltern verheiratet werden. Was ein paar tausend Kilometer weiter Menschen ins lebenslange Unglück stürzt, soll für Tony gerade recht sein, denn der Junge braucht „ne Frau“ weil „so geht dat nich weiter mit deN“. AHHHHHHHH! Die Weibchen (16-17) müssen dafür ein „Casting“ bei Frau Mama bestehen und dürfen dafür Pfannkuchen backen, Hemden bügeln, Toiletten putzen, schlüpfrige Fragen nach ihrem Lebenswandel beantworten („Wann hattest Du denn das erste Mal Sex?“ usw.) und natürlich untereinander künstlich rumzicken…. Der Preis der Mühen – ein Stelldichein mit Hohlbirne Tony, den die Mädchen ja schon immer toll fanden, der aber gerade „so total auf Singel macht“. Es war die Hölle – und sowas läuft da stundenlang, jeden Tag! Hab nur 20 Minuten davon gesehen und hatte das Gefühl mein Gehirn würde sich auflösen… Aber das scheinen Millionen Leute jeden Tag zu schauen, sonst wären diese Formate doch längst weg…. Oder nicht?!?

Talkshows, Gerichtsshows, Big-Brother, GNTM, DSDS, Abschlußklasse 2003-2006 und jetzt diese gespielten „realen“ Seifenopern aus – angeblichen – deutschen Durchschnittshaushalten. DAS ist das Ende der Zivilisation! Ich frage mich wirklich, was für mediale Tiefpunkte zukünftig noch auf das (ver)dumm(t)e Volk zukommen…. Denn es gibt in dieser Entwicklung anscheinend nur noch eine Richtung – nach unten!

Essen kontrovers

Februar 18, 2010

Ich war gestern bei Essen kontrovers – einer regelmäßigen Podiumsdiskussion zu aktuellen Themen in der Stadt. Es war… nunja – herzerfrischend, was dort geboten wurde. Das Thema war – Überraschung, Überraschung – die Essener Verkehrs-AG und ihre (Un-)Fähigkeiten. Die Aufstellung für den Abend war so klischeehaft gewählt, eine wahre Wonne!
Dabei waren:

– ein sich selbst beweihräuchernder, Wahlk(r)ampf machender Lokalpolitiker, der eigentlich von nichts wirklich eine Ahnung, aber zu allem eine Meinung hatte und sich immer anmaßte für „die Menschen“, „die Busfahrer am Limit“ und andere zu sprechen – natürlich in bekanntem floskelhaftem („wir müssen daher“, „das geht so nicht“ etc) Politikersprech
– der von sich selbst total überzeugte EVAG-Fahrplankoordinator, der den neuen Fahrplan verbrochen und gewisse mißglückte Veranstaltungsverkehre in letzter Zeit zu verantworten hat – was er selbstverständlich von sich wies; der den Leuten wirklich ohne mit der Wimper zu zucken ins Gesicht log und sich die ganzen Unsäglichkeiten wahrscheinlich so oft selbst vorgesagt hat, bis er selbst daran glaubt
– ein keifiger Moderator
– eine, gegen die Windmühlen der Landesbürokratie kämpfende, verzweifelte Verkehrsdezernentin, die auf die Frage ob sie denn auch mal mit Bus & Bahn unterwegs wäre elegant einfach nicht antwortete
– ein eloquenter „Fahrgast“, der sich für die ganze Sache durch das Schreiben eines Leserbriefes qualifiziert hatte, auch nicht mit besonderem Wissen, dafür aber mit Pointen glänzte und die Lacher des Abends auf seiner Seite hatte
– ein „Futzi“ von ProBahn, der eigentlich der einzige war, der wirklich Ahnung hatte und die Fahrgastperspektive angemessen vertreten konnte
– ein Haufen renitenter Rentner, der sich lauthals beschwerte
– eine Reihe von leicht verrückten Nahverkehrsnerds….

War wie im Kasperletheater 😉 Jeder der was sagen wollte durfte auch mal ans Mikro. Ich hab mich leider nicht getraut…. Asche auf mein Haupt! Beim nächsten mal wird dann richtig Krawall geschlagen *G*

Meinungsfreiheit unter Beschuß

Februar 13, 2010

Heute gibt es zur Abwechslung mal leichtere Kost – also einfach nur zurücklehnen und Ohren auf *G*. Es geht um das Recht auf freie Rede und wie man gerade einen Prozess gegen jemanden in Holland führt, der es gewagt hat, die Wahrheit zu sagen. Lehrreich!


Herrlich!!! Ich liebe Pat Condell 🙂 Wünschte ich könnte so reden wie er!

Auch dieser nette junge Mann hat wichtiges über die Redefreiheit zu sagen, die in Europa immer mehr ausgehölt wird. Es sollte uns zu denken geben…

Die Europaverschwörung

Februar 12, 2010

Ich scheine ja ein Gespür dafür zu haben, seltsame Dinge in den Weiten des Internetzes zu entdecken… So auch gestern Abend als ich ein Dossier über eine Verschwörungstheorie zu Europäischen Union fand.
Jetzt könnten einige von Euch vielleicht versucht sein zu sagen „EU? Ist das nicht was gutes? Ist das nicht die Zukunft?“ – NEIN! Nach der Lektüre von nur ein paar Seiten sträuben sich einem die Haare, denn das, was die EU seit Jahrzehnten tut, ist nichts anderes als ein Staatsstreich in Zeitlupe. Die nationalen Parlamente haben immer weniger zu sagen, sind sozusagen nur noch demokratische Feigenblätter, die dem dummen Volk suggerieren sollen, es hätte noch irgendetwas zu entscheiden, obwohl 3/4 aller Gesetze aus Brüssel kommen, wo sie in Geheimrunden (denn kein einziger EU-Gesetzesentwurf entsteht im EU-Parlament) ausgekungelt werden. Welche Staaten machen sowas? Richtig – totalitäre Diktaturen.
Die EU entwickelt sich zu dem was die UdSSR einmal war. Und keiner merkt etwas, weil es so langsam voranschreitet. Nein, nein, wir wollen ja keinen europäischen Superstaat hört man aus den Reihen von Parlamentariern. Nur wozu dienen die vier großen Freiheiten des Binnenmarktes? Wozu gibt es überhaupt den Binnenmarkt der einen ungehinderten Fluß an Produkten (1), Dienstleistungen (2), Geld (3) und Personen (4) ermöglicht? Warum wurde eine gemeinsame Währung eingeführt, die nie jemand haben wollte? Wenn man die Leute in Deutschland gefragt hätte, sie hätten die DMark nie abgegeben.
Genauso war es bei fast allem was die EU still und leise, an den Völkern vorbei beschlossen hat. Nichts, absolut nichts davon war demokratisch legitimiert, sondern es waren Kopfgeburten von Bürokraten, die über das Schicksal von 500 Mio. Menschen entscheiden, ohne das die sich dagegen wehren können.
Was macht man wenn das Volk sich trotzdem gegen die EU stellt, wie bei den Referenden in Irland, Frankreich und Holland? Tja, dann läßt man einfach so lange weiter abstimmen, bis das richtige Ergebnis dabei herausgekommen ist.
Ist es nicht verwunderlich, mit welchem Allgültigkeitsanspruch die EU-Technokraten jede Entscheidung durchdrücken? Bisher ist noch jede Sache die die EU-Büraktratie sich ausgedacht hat durchgesetzt worden. Es gibt so eine Art Unaufhaltbarkeit bei allem, was dort geschieht. Schon mal aufgefallen? Die Bürger fragt niemand, es wird einfach gemacht und hinterher heißt es, daß wäre alternativlos gewesen und wer sich gegen EU stelle, sei ein Nicht-Demokrat, ein Rassist, der in kriegerische Zustände des 2. Weltkrieges zurück wolle. Haben wir etwas bemerkt? Wer gegen die undemokratische Entscheidungsfindung der EU ist, ist ein Nichtdemokrat? Irgendwie irre gell?
Naja, so geht es jedenfalls durch den ganzen Bericht. War bis fast 4:00 wach, weil ich das ganze so unglaublich fand. Wenn man aber mal eins und eins zusammenzählt, dann kommt man dazu, daß es stimmen muß. Wie ein eiserner Schleier legt sich die EU-Bürokratie über den Kontinent und erstickt langsam aber sicher jede Freiheit. Man diskutiert sogar Internetsperren gegen subversive Blogs u.ä., weil die Stimmung im Netz die echte Stimmung der Menschen ist und nicht durch die Medien und politische Redner verdreht wird. Das alles klingt verdächtig nach totalitärem Staat in Orwell’schen Dimensionen.
Selbst der sog Neusprech ist nachweisbar. Wie Ein gutes Beispiel ist die Diskussion über den Islam, wo seit einiger Zeit jeder, der sich gegen die herrschende Meinung (und wir wissen, das ist nicht Volkes Meinung, sondern die der herrschenden Klasse) als Rassist verunglimpft wird. Das ECRI (European Commission against Racism and Intolerance) rief die EU-Mitglieder auf, Maßnahmen zu ergreifen, mittels derer eine ernsthafte Diskussion über den Islam geächtet wird und pro-islamische „zustimmende Aktionen“ eingeführt werden sollen. Dabei müßten z.B. die Lehrpläne an Schulen „umgearbeitet“ werden um „verzerrte Interpretationen der Religions- und Kulturgeschichte“ und „die Darstellung des Islam als feindselig und bedrohlich“ zu vermeiden. Außerdem sollen öffentliche Debatten in den Medien über das Bild, das vom Islam vermittelt wird, angeregt werden um alteingesessene Vorurteile und Voreingenommenheiten zu vermeiden. Interessant nicht? Diese Korrelation zwischen dieser Tatsache und dem was sich in den Medien so wiederfindet. Wir müssen die ganzen Muselmanen lieb haben, auch wenn sie uns schon an die Gurgel gehn…
In Adolf Hitlers „Mein Kampf“ wird eine Propagandatechnik beschrieben, die als „Die große Lüge“ bekannt ist. Die EU hat diese Strategie übernommen. Sie besteht darin, so „kolossal“ zu lügen, dass es unmöglich erscheint, dass jemand „die Unverfrorenheit besitzen könnte, die Wahrheit so schändlich zu verdrehen.“ Kombiniert wird das mit der Technik die Joseph Goebbels später verwendet hat, eine Sache so lange zu wiederholen, bis sie als Wahrheit akzeptiert wird. Ein paar große EU-Lügen gefällig?

• Vielfalt ist immer gut
• Multikulti ist unvermeidlich, und eine weiter voranschreitende europäische Einigung auch
• Diejenigen, die sich dagegen stellen, sind ignorante Rassisten, die sich außerhalb des Laufes der Geschichte stellen
• Moslemische Einwanderung ist „gut für die Wirtschaft“ und sie ist zur Aufrechterhaltung des Sozialstaats in der Zukunft notwendig, ungeachtet der Tatsache, dass sie enorme Ressourcen verschlingt.

Es gibt abkommen zwischen der EU und arabischen Ländern, in denen sich die Europäer verpflichten jegliches islamfeindliche Verhalten zu sanktionieren. Auch viele weiterreichende Abkommen zwischen der Arabischen Liga und der Europäischen Union gibt es. Eine ganz unheilige Verqickung, bei der sich europäische Politiker mit Allmachtphantasien von arabischen Petro-Dollars kaufen lassen. Kaum jemand weiß von diesen Abkommen, aber sie sind sogar öffentlich einzusehen, u.a. beim MEDEA-Institut (European Institute of Research on Mediterranean and Euro-Arab Cooperation). Und noch etwas ganz unglaubliches gibt es, den Euro-Arabische Dialog (EAD). Das ist eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtung mit dem Ziel, ein vollkommenes Zusammenstehen zwischen Europäern und Arabern sicher zu stellen.
Und? Jetzt noch so überrascht, daß so viele Muslims in Europa sind?

Haltet mich für dem Verfollgungswahn anheim gefallen oder nicht – aber ich bin für sofortiges

Menschen zweiter Klasse

Februar 9, 2010

Fand einen Text von Udo Ulfkotte…. also irgendwie bekomme ich langsam aber sicher den Eindruck, ich befinde mich in einem Irrenhaus wo die herrschende Klasse verrückte Regeln aufstellt und sich gegen das eigene Volk verschwört…. Aber lese man selbst in diesem Bericht!

Dazu die Aussagen eines Jugendschöffen, bei dem es um eine Anweisung des Justizministeriums Nordrhein-Westfalens geht. Inhaltlich dreht es darum, daß die Richter in NRW eine mündliche Anweisung vom Justizministerium haben, das möglichst nur im Ausnahmefall Mirganten zu Inhaftieren sind. Die Begründung:

1. die Gefängnisse sind voll;

2. die Kosten von über 3.000 € pro Kopf und Monat sind nicht bezahlbar; und

3. sonst wäre die Statistik so massiv negativ für die Migranten.

Kommentar einer Richterin dazu „man müsste ›die‹ (gemeint sind die Summe der migrantischen Südländerdeutschen) einfach nur ›präventiv‹ 3 Tage die Woche wegsperren, dann hätten wir halb soviel Kriminalität in Deutschland.“

Hallo?!?! Was ist in diesem Land eigentlich los?!

Motto!

Februar 8, 2010

Heureka!

Mein Blog hat endlich ein Motto bekommen ;-). Steht ab jetzt unter dem goldenerhirsch zu lesen und ein eigenes Vorschaubildchen hab ich nun auch! Einen goldenen Hirschen *g* selbstverständlich.

Namensvetter

Außerdem dachte ich, es wäre eine gute Idee mich mal bei Google einzutragen…. hoffe das kann man irgendwann auch wieder rückgängig machen. Öhm… ja – bestimmt.

In diesem Sinne, paßt auf eure Daten auf!

Nulltoleranz in Brüssel

Februar 6, 2010

Ich habe an dieser Stelle bereits mehrfach über die heftigen Zustände in Brüssel zu berichten gewußt. Dort machen marokkanische Jugendbanden ganze Stadtteile unsicher. Man spricht bereits von No-Go-Zonen. Nun haben sich die Probleme derart ausgeweitet, daß sich selbst die – wie wir wissen seriöse – Westdeutsche Allgemeine Zeitung dazu bemüßigt fühlt darüber zu berichten. Man titelt: Anderlecht wird zur Bronx von Brüssel. Eine kleine Recherche in brüsseler Tageszeitungen offenbart dann das ganze Ausmaß der Gewalt in den Bezirken Molenbeek, Anderlecht, Sint-Joost-ten-Node, Laeken u.a. In letzterem wurde vor kurzem ein Polizist mit einer Kalaschnikow niedergeschossen….
Das hat dann soweit gereicht, daß sich sogar der Premier und das Innenministerium eingeschaltet haben um eine „Nulltoleranz“-Strategie auszurufen um der Lage wieder Herr zu werden. Dazu der Generalstaatsanwalt von Brüssel gefragt was null Toleranz denn konkret bedeutet:

Nultolerantie – dat wij dat inderdaad niet laten passeren. Dat kan niet. No-Go-Zones in ons arrondissement is ook onduldbaar!

Frei übersetzt meint der Herr also, Nulltoleranz wäre, wenn man dies (die Verbrechen) nicht mehr geschehen ließe und das es nicht sein könne, daß es im Bezirk Brüssel No-Go-Zonen gäbe, dies wäre untragbar. Tja – wohlgesprochen….
Dagegen steht allerdings unglaubliches föderales Geplänkel (Brüssel besteht aus 19 selbstständigen Einzelgemeinden, hat 6 eigenständige Polizeibezirke, offizielle Zweisprachigkeit und ist finanziell von Flandern abhängig, daß nicht noch mehr Geld in die malade Hauptstadt stecken will). Außerdem zu lasche, linke Richter (die Kriminelle gerne einfach mal freisprechen) und volle Gefängnisse. Es ist gang und gäbe, daß minderjährige Intensivtäter einfach wieder auf freien Fuß gesetzt werden, wenn keine Plätze mehr frei sind. Das passiert mit den gleichen Jugendlichen oft mehrfach hintereinander. Sie werden 3,4 mal festgenommen und unmittelbar danach wieder laufen gelassen. Unglaublich! Andererseits gibt es in Brüssel nicht genug Richter um die vielen Fälle die in der Stadt auflaufen überhaupt bearbeiten zu können. Die Polizeigewerkschaft verlangt ebenso mehr Personal. Ganze 800 (!) mehr Polizisten wären wohl nötig um die Stadt einigermaßen kontrollieren zu können. Falls sich das nicht ändert, werden sich wohl Ereignisse wie dieses hier wiederholen:

In dem Video wird ein Sicherheitsmann der Verkehrsbetriebe in einer U-Bahnstation in Brüssel-Oudergem von vier Marokkanern fast umgebracht – auf höchst brutale Weise. Sein Bruder vermerkt dazu, die Jugendlichen hätten seinen Kopf wie einen Fußball hin und her getreten…. er liegt nach wie vor im Koma.

Hier (in einer U-Bahnstation in Anderlecht) wird jemand der einen Handtaschendieb festhalten wollte niedergestochen. Und in folgendem Artikel haben sogar die Polizisten Angst vor Anschlägen auf ihre Wache. Zitat:

„Die (politiezone Brussel-Zuid) wil dat we nu kogelwerende vesten dragen. Maar die héb ik niet. De dienst logistiek van de politie is op de hoogte en gaat er ons leveren. Ik wacht nog steeds. Die nultolerantie, da’s allemaal mooi op papier. Maar ik heb werkelijk niét de middelen om dat te handhaven. Ik wil het gezag van mijn oversten niet ondermijnen, maar nultolerantie rond mijn commissariaat? Dat is onmogelijk!“

Was soll man sagen?!?

Gefangen im ÖPNV

Februar 4, 2010

Ich bin tot! Ich bin so fertig – das geht echt nicht mehr *stöhn*. Bin seit Samstag schwer erkältet und mußte seit Samstag arbeiten. Zwei Tage in einer U-Bahnstation steh’n und Leuten den Weg zum neuen Folkwangmuseum weisen (soweit sie hilfebedürftig waren).

Rüttenscheider Stern - U-Bahn


Ich im Einsatz

War eigentlich eine nette Sache (wegen der positiven Rückmeldung, denn die Leute finden sowas toll *G*), allerdings wäre ich dabei gerne gesund gewesen ;-(. Dann Montag bis Mittwoch Busfahren in Duisburg. Hatte mir glücklicherweise nur ruhige Linien ausgesucht die nicht im asozialen Norden der Stadt liegen. Was ich dort machen mußte? Leute darauf hinweisen, daß sie ihre elektronische Karte ab jetzt auf ein Lesegerät legen müssen.

Elektronische Fahrkartenkontrolle in Duisburg


Sozusagen elektronisch kontrollierter Einstieg. Hat natürlich vorne und hinten nicht geklappt. Die Infokampagne war auch nicht optimal und das Gerät einfach unbrauchbar, jedenfalls gebrauchstauglichkeitsmäßig (geiles Wort oder?) betrachtet. Ich hätte das besser hinbekommen… Die meisten Leute wollten ihre Karte auf den Bildschirm legen, denn auf dem stand ja auch „Karte zuführen“, der war am hellsten beleuchtet und am größten. Hatte also den größten Aufforderungscharakter. Das ganze war weder selbsterklärend, noch erwartungskonform, noch fehlertolerant usw. Verstieß also gleich gegen mehrere Kriterien der guten Usability (Gebrauchstauglichkeit). Kommentar der Verantwortlichen dazu „die Leute werden sich nach ein paar Tagen dran gewöhnt haben“. Ja HAHA – selten so gelacht. Das Ding ist einfach schlecht konzipiert, falsch angebracht und überhaupt… ich ereifere mich hier wieder. Das ist schlecht für meine Nerven!
Was dann aber wieder einigermaßen erquicklich war, war ungültige Karten einzuziehen. Hier die Ausbeute von zwei Stunden Kotrolle am Dienstagmorgen 😉

Auswahl an eingezogenen Fahrkarten


Was allerdings sehr nett war, war die Konversation mit den Fahrern. Da gewinnt man ganz neue Erkenntnisse wenn man mal mit den Leuten spricht, die am Ende der Befehlskette stehen und all das ausführen müssen was man sich ein paar Etagen weiter oben ausdenkt, aber den Ärger und die Frustration der Fahrgäste direkt und täglich ins Gesicht kriegen (oder auch mal von den Türken aus Marxloh verprügelt werden).
Heute streikt im ganzen Ruhrgebiet der Nahverkehr… hab also nichts zu tun ;-). Allerdings ist meine Masterarbeit mittlerweile auf 2/3 ihres Sollbestandes angewachsen und mein anderes letztes Uniprojekt steht unmittelbar vor der Abgabe (wahrscheinlich kommende Woche). Wundervoll *G*.