Archive for Dezember 2009

Einschlag

Dezember 31, 2009

Gestern wurde im beschaulichen Geriatriestädtchen Mülheim an der Ruhr einem Linienbus mit 3 Kugeln die Scheiben zerfetzt…. man lese und staune.

Die „seriöse“ Westdeutsche Allgemeine Zeitung hat da eine nette Bilderserie ins Netz gestellt. Putzig sind ebenfalls die Verschwörungstheorien der Kommentarschreiber in einem weitere Artikel darüber…. Die Mafia ist in Mülheim Styrum eingezogen! Habt Angst!

Graue Haare

Dezember 30, 2009

Hilfe! Es ist soweit – ich habe mein erstes graues Haar entdeckt! *schnief* Ab jetzt bin ich ALT! Es muß wohl schon mehr als ein halbes Jahr unbemerkt gewachsen sein…. Habe es gestern vorm Spiegel entdeckt…. Ganz sicher oxidativer Stress! Zu viel emotionale Belastungen, zu viel UV-Licht, Umweltgifte…. Wobei ergraute Männer im besten Alter ja sehr sexy sind, wie ich finde 😉

Graue Haare

Slap ya mama!

Dezember 28, 2009

Weihnachten kam und ging – im Schoße der der Familie – und obschon es sehr gemütlich war ist man doch froh, daß das große Fressen vorüber ist. Bin beim Thema Familie immer etwas zwiegespalten. Einerseits muß ich mich immer überwinden zu solchen Treffen zu gehen, wenn ich aber da bin verspüre ich dann plötzlich eine Art „Familiensinn“ und (meistens) auch ein Wohlgefühl – ganz seltsam. Allerdings, zu viel Familie ist dann ja auch wieder anstrengend für den individualistischen Großstadtsingle :-). Mehr Weihnachten hätte zudem meine Linie gar nicht vertragen! Gebäck, Ente und diverseste Beilagen – eigentlich hätte ich nur Essen und schlafen können.

Zum Ausgleich fuhr ich daher am 2. Weihnachtstag nach Amsterdam, um es einer guten Freundin, die seit langem mal wieder zu Besuch im beschaulichen Essen weilte, zu zeigen.

Westermarkt


Keizersgracht


De Waag - Nieuwmarkt


Hoffe das ist einigermaßen gelungen!

Regenbogen - Ijburg


De Waag - Kloveniersburgwal


Bekam auch ein sehr lustiges Geschenk für meine Küche: Slap ya Mama – eine Gewürzmischung aus Louisiana, für die original Cajunküche, Creole Seasoning („Great on everything“) und Cayennepfeffe. Bin sehr gespannt wie das wohl schmeckt 🙂

Cajun Seasoning from Evangeline Parish, LA.

Gestern war dann auch nochmal ein Altefreundetreffen angesagt. Mit einem Jugendfreund (ja… die Jugend ist bei mir ja schon vorbei *schnief*) aus Hamburg war ich Pizza essen und im total überlaufenen Cinemaxx den Film Avatar anschauen. Also nicht das dieser Film die große Offenbarung gewesen wäre. Hab mich auch die ganze Zeit gefragt, wie man es schaffen konnte, daraus – einmal wieder – den teuersten Film aller Zeiten zu machen. War sowieso nur animiert. Aber natürlich unglaubliches Augenfutter. Wunderbare Bilder, besonders die Nachtaufnahmen und die Tiere. Die Handlung an sich war so dünn wie bei Titanic, in weiten Teilen ziemlich vorhersehbar, voller Metaphern und Anspielungen… Da sind die edlen, blauen Wilden (Na’vi) von Pandora, einer perfekten, überkomplexen, außerirdischen Welt in der alles mit allem vernetzt ist. So haben dort alle Ureinwohner und höheren Tiere eine Art biologisches USB-Kabel am Kopf festgewachsen, mit dem man eine geistige Verbindung herstellen kann. Auch alle Bäume sind per Wurzelfunk miteinander verbunden und alles was in die Erde gelegt wird (Tote), eigentlich alles was lebt geht eine Verbindung mit Eywa (einer allumfassenden Muttergottheit) ein. Aus bestimmte Trauerweidengewächsen sprechen die Ahnen und es ist möglich, daß man in dieses überdimensionale, planetenweite Gehirn Botschaften sozusagen hochladen kann. Die Menschen (es sind natürlich Amerikaner) erfüllen dann auch gleich mal alle Klischees. Es gibt die guten, friedliebenden Wissenschaftler, die raffgierigen Konzernbonzen und die kriegstreiberischen Marines, die nach Pandora gekommen sind um ein Mineral abzubauen, daß pro KG 20 Mio. einbringt. Dafür sollen die Ureinwohner von ihrem Heimatbaum vertrieben werden. Dabei spielen die Avatare, seelenlose Hüllen, gekreuzt aus Na’vi und Mensch die Hauptrollen. Aber überzeugt euch da mal lieber selbst. Als Teil popkultureller Allgemeinbildung ist es wahrscheinlich mehr als geboten diesen Streifen gesehen zu haben!

Höre jetzt noch ein wenig belgisches Radio – Oradio Antwerpen unter www.oradio.be – kann ich nur empfehlen – solltet ihr auch tun 😉

Verkampst!

Dezember 23, 2009

Der Essener Hauptbahnhof ist neu eröffnet und er ist von innen sogar – allen Unkenrufen zum Trotz – sehr hübsch und praktisch geworden. Wände aus Milchglas, alles hell und freundlich, viele neue (und altbekannte) Geschäfte.

Essen Hauptbahnhof Haupthalle


Es hat sich sogar ein Lush-Laden dorthin verirrt. Schon der zweite in Essen – der erste ist im Limbecker Platz. Ich muß ja zugeben, daß ich diesen Ökoscheiß seit Amsterdam immer mehr schätze! Es riecht eben so gut und die haben ganz tolle Produkte für meine Locken ;-). Jedenfalls könnte ich da stundenlang rumhängen und an Seifen und irgendwelchen Essenzen schnuppern …hachja! Wenn da nicht diese penetranten Verkäuferinnen wären, die einem immerzu „helfen“ und einen „beraten“ wollen. Hallo?! Das grenzt manchmal fast schon an Kundenbelästigung. Aber naja…
Zurück zum Hauptbahnhof. Ich bin ja immernoch ganz angetan – vorallem von Lidl! Lidl ist super! Habe am Montagmorgen einen jungfräulichen Supermarkt betreten. Es war so schön! Die Auslagen noch unzerrupft, die Waren nicht zergrabbelt von hunderten schmutzigen Patschehänden…. alles in Reihe und Glied, wie eine Symphonie in billig *lach*.
Die haben da Sicherheitsleute, Einkaufskörbchen (für den Kleineinkauf), männliches Personal und Einkaufswagen, die alle so ein andersfarbiges Ding haben wo man die Münze einstecken muß. Man kann verschiedenfarbige Einkaufswagen nicht kombinieren, sondern muß den Wagen immer zu richtigen Reihe zurückbringen. So genial wie einfach – damit können dort nie diese ungleichmäßigen Einkaufswagenschlagen entstehen!

Was allerdings nicht so schön ist, ist die Anwesenheit von Kamps. Wir kennen und hassen Kamps! Es gibt diese Seuche von Bäckereikette nun insgesamt 5 (FÜNF) Mal am Essener Hbf. In der Haupthalle, im Verteilergeschoß, 2 x in der U-Bahnpasserelle und einmal am Busbahnhof. Hoffe das reicht jetzt langsam… sowas….

Dennoch war es ein sehr schöner Morgen und wunderbares Licht – bei der Kulisse kam mir alles plötzlich ganz großstädtisch vor ;-).

Handelshof/Essen Hauptbahnhof


Essen Hauptbahnhof/Evonik & RWE-Turm


Postbankturm/Essen Hauptbahnhof

Lichterglanz & Schnee

Dezember 23, 2009

Sonntagabend in der Innenstadt – Weihnachtsmarkt im Schnee! Das man sowas nochmal erlebt *G*

Kapuzinergasse/Rathenaustr.


Grillo Theater/I. Hagen


Grillo Theater/Rathenaustr.


Kettwigerstr.


Kettwigerstr./Marktkirche


Riesenrad/Burgplatz


Lichtburg/Kettwigerstr.


Grillo Theater/I. Dellbrügge


Glitzerbaum


60 Jahre Essener Lichtwochen


Handelshof

Metropolenshopping & Weihnachtsterror

Dezember 20, 2009

Bald ist ja Weihnachten und das finde ich schrecklich – ganz im Gegensatz zum tollen Winterwetter! In meinem Umfeld dulde ich auch keinen Weihnachtsnippes wie Adventskränze, Gestecke, Gebäckteller und ähnlichen Tand. Allerdings gelingt es einem kaum dem vorweihnachtlichen Konsumterror in der Einkaufsstadt Essen zu entkommen, wenn man auch nur einen Fuß in die Innenstadt setzt. Die neue Rathausgalerie alias Citycenter macht es freitags und samstags möglich bis 22:00 einzukaufen, die meisten anderen Geschäfte machen da bis 21:00 mit und der Limbecker Platz, der gute, schlägt alle mit dem sog. „Mitternachtsshopping“ – den ganzen Dezember, mehr als 200 Geschäfte, jeden Freitag bis 24:00 (samstags leistet man sich auch nur ein Öffnen bis 22:00). Das ganze noch gewürzt mit einem verkaufsoffenen Sonntag und dem Einkaufsrausch steht nichts mehr im Wege. Dazu öffnet morgen der neu aufgemotzte Hauptbahnhof – natürlich mit noch mehr Geschäften als vorher. Und man staune! Es gibt dann dort sogar einen Lidl der 365 Tage im Jahr offen haben wird – willkommen in der Weltstadt….

Winterwunderland

Dezember 20, 2009

Es schneit!!!!!!! Und hört nicht mehr auf! Es ist so toll draußen! Hab hier in Essen glaub ich noch nie so viel Schnee in so kurzer Zeit fallen gesehen. Es schneite Mittwoch, Freitag, gestern und auch heute wieder (gerade im Augenblick). Wie es weht und rieselt und gar nicht aufhören will… so schön die weiße Pracht! Es bilden sich regelrechte Schneeverwehungen – herrlich! Außerdem war’s die letzten Tage sehr kalt. Selbst tagsüber nur etwa 8° minus. In NRW wurden die tiefsten Temperaturen seit mehr als 30 Jahren gemessen. Jaja… Klimawandel und so – alles klar!
Dumm nur, daß die ganzen Hausbesitzer alles immer sofort wegschippen. Wer hat sich bloß dieses dumme Gesetzt ausgedacht, nachdem man dafür verantwortlich gemacht wird, wenn Leute sich auf jemandes Grundstück lang legen und dabei die Gräten brechen?! Sollen sie halt besser aufpassen. Finde es mit Schnee so viel schöner *hach* – nur die öffentlichen Wege und Straßen, bei denen es angebracht wäre, werden natürlich nicht geräumt, nirgends hier in dieser armseligen Stadt! Wieder einmal….

Aber ab davon, habe ich mich dann gestern zu einem Spaziergang im Stadtwald und am/um den Baldenysee hinreißen lassen – ganz toll! Aber seht selbst! 🙂




Korteklippe


Korteklippe / Baldeneysee


Korteklippe


Stechpalme


Stadtwald


Stadtwald / Heisingen

Die Welt geht unter

Dezember 11, 2009

Globael Abkühlung der 60er und 70er

So sah man das wohl auch schon in den Siebzigern ;-). Eine wundersame Artikelsammlung in der Welt zeigt, wie man vor 30 Jahren Wetter mit Klima verwechselt hat – wahrscheinlich genauso wie heute. Damals kam die große neue Eiszeit schon mit riesen Schritten und heute ist es die Erderwärmung. Leute, glaubt den blöden Wissenschaftler die Panik machen kein Wort – im Jahr 2040 finden wir das wahrscheinlich alles genauso lächerlich, wie heute die Berichte von damals!

Pressespiegel

Dezember 8, 2009

Für alle Ängstlichen: so kann man sich angeblich vor Googles Allmacht schützen – sagt der SPIEGEL…. und was Google wirklich will ist die Weltherrschaft! Wahahahahaaa! Google = böse?

Außerdem läßt man dort den Amerikaner Christopher Caldwell zum Thema Islam in Europa zu Wort kommen. Es mag einen beunruhigen, wenn dieser meint:

Wenn eine unsichere Mehrheitskultur, die alles relativiert, auf eine Kultur trifft, die zwar in der Minderheit ist, aber ein großes Selbstvertrauen und Dynamik hat, dann ist es normalerweise die Mehrheitskultur, die sich der Minderheitskultur anpasst.

Sehen wir dies nicht alle Tage in den Medien und auf der Straße? Unk, unk unk…. Jedenfalls hindert das die Welt nicht daran die Politische Korrektheit hochleben zu lassen. Widerlich!

Weitere Hoffnung gibt es bei einem öffentlich-rechtlichen Sender aus Mainz zum Thema Christenverfolgung in der Türkei und Heuchelei eines gewissen türkischen Premiers….

Ein Glanzstück ist – ganz nebenbei bemerkt – diese Sendung des Deutschlandfunks in der Live-Sendung “Journal am Vormittag – Kontrovers”. Sujet war: “Das Kreuz mit der Volksabstimmung – Müssen wir die Angst vor dem Islam ernster nehmen?” – Befund: Anhören!!!

Die unsägliche Tageszeitung glänzt ebenso mit Ungewohntem zum Thema Toleranz. Dafür ein Bravo!

Schließlich lesen wir in der Neuen Züricher Zeitung davon, daß Testosteron eben doch nicht aggressiv macht, sondern zu fairem Verhalten führt. Ich hab ja schon immer gesagt, daß Männer die besseren Menschen sind *lach*.

Wie Gott in Amsterdam!

Dezember 7, 2009

Holldriho ihr Lieben,

ich habe es getan – bin nach Amsterdam geflüchtet und zwar für 5 Tage am Stück! Es war soooo toll! *schnief* Urlaub für meine geschunden Nerven und Balsam für die Seele! Kurzentschlossen für unschlagbare 38€ hin und zurück. Hatte die Wohnung eines lieben Kollegen von der VU in De Pijp, einem ziemlichen hippen, lebendigen Stadtteil direkt an der Innenstadt – hochgradig praktisch und so quirlig!

Dienstag kam ich dort gegen 14:00 an. Meine erste Amtshandlung war dann der Erwerb einer 96-Stundenkarte für nur 18€ (sowas gibt’s ja hier leider nicht….). Danach schnell eine Runde über den Albert Cuyp Markt. Eine lange Straße auf der 6 Tage die Woche Markt gehalten wird. Es gibt dort ALLES! Frischen Fisch, Gemüse, Obst, Käse, Klamotten, Nippes usw. – morgens bis Nachmittags! Finde es jedes Mal unglaublich wie hier alles lebt! Bin jetzt noch begeistert! Am Nachmittag traf ich dann einen Informatikus (ich hab ja ne Schwäche für Informatiker, weiß auch nicht wieso) im “de Balie”. Es war ein wirkliches Stelldichein, also fast schon romatisch – herrlich *G*. Stundenlang gut unterhalten, danach noch in mein Stammhaus “Café de Tuin” im Jordaan und ein kurzer Abstecher beim Herren zu Hause

Cafe de Tuin

– was eigentlich eine einzige Baustelle war – aber nun weiß ich mal was unter den tollen Parkettböden der alten Amsterdamer Häuser befindet. Nichts – nur ein wenig Sand und Pfähle. Frage mich wie es sein kann, daß da nicht alles einsinkt…

Am Mittwoch gab es dann ein Mittagessen mit einem Bekannten und danach Einkaufen bei Albert Heijn! Ich war so manisch! Habe so viele Sachen gekauft, daß ich sie in der Zeit dort gar nicht hätte Essen können (hab denn wohl die Hälfte nach Deutschland mitgenommen). Nun gut – AH ist auch nur ein Supermarkt, aber mir kam er vor wie das Schlaraffenland :-). Abends gab es dann großes holländisches Kino mit dem Herren Informatiker. Im “The Movies” lief “komt een vrouw bij de docter” eine Ode an die Liebe – oder ans Fremdgehen. Je nach Sichtweise… obwohl der Titel sich eher so anhört wie der Auftakt zu einem schlechten Witz. Der Film ist einem zeitgenössischen, sehr populären niederländischen Roman entsprungen. In Kurzfassung: Mann (Machoarsch, Casanova, Schürzenjäger) in der Werbebranche erfolgreich, heiratet eine tolle Frau (beruflich erfolgreich, gutaussehend etc.), sie kriegen ein Kind (ein blondes, hübsches Mädchen) ziehen in ein supertolles Haus nach Amstelveen (reiche Amsterdamer Vorstadt). Er ist allerdings ein notorischer Fremdgänger, was Sie stillschweigend hinnimmt. Dann bekommt die Frau Brustkrebs und ist ständig am kotzen. Es entspinnt sich ein großes Drama, denn er betrügt sie auch während der Krankheit und schafft sich durch ein exzessives Leben einen Ausgleich zu Bestrahlung, Chemo, Kotzen, Haarausfall. Nach einigen Wendungen (Scheidungsandrohung, Versöhnung, vermeintlicher Heilung und Todesdiagnose) zieht das stinkreiche Juppi-Pärchen in ein Haus am Vondelpark (dafür muß man Millionen scheffeln!!!). Sie fristet schwach und schwächer (und kotzend) ihr kurzes Restleben, welches schließlich – ganz hollänidsch – mit Sterbehilfe endet. Dies wird eingerahmt durch ständige Ansagen an die Geliebte („Sie ist unglaublich stark, macht es aber nicht mehr lange, ich muß Dich sehn“, „Sie stirbt bald“, „Sie wird Freitag begraben, komm doch bitte auch zur Beerdigung“) und natürlich weiteres Fremdgehen – heftig!
Nach einem Absacker in der „Orangerie“ lief ich im strömenden Regen nach Hause.

Es kam der Donnerstag. Diesen verbrachte ich zum Teil in einer Sauna und zwar einer ganz speziellen. Sie befindet sich in einem Hof, welcher von Hausbesetzern besetzt ist und wurde auch von diesen gebaut. Sie ist wahrlich ein Fenomeen, diese Hausbesetzersauna. Jedoch sehr nett, klein, günstig und alternativ. Dort war ich mit einem Bekannten, der mich im Sommer auch schon öfter nach Zandvoort begleiter hatte. Abends ging es auf eine Party, wo ich ein paar bekannte Gesichter wieder traf. Man hatte mich nicht vergessen ;-). Spät ging es nach Haus.

Freitag begann mit einer kleinen Tour durch die Möbelabteilung des Nobelkaufhauses „De Bijenkorf“ am Dam. Dort war ich mit einem Freund verabredet und fand ihn zwischen sündhaft teure Lampen. Essen mit John im Cafe “Beurs van Berlage”, Dabei wurde mir wurde doch sehr ins Gewissen geredet. Ich solle versuchen Disziplin zu kreieren, mehr Regelmäßigkeit in meine Tage bringen usw. *stöhn* Wie Recht er doch hatte! Aufgewühlt davon lief ich 2 Stunden durch die Gegend und konnte das Museum in das ich gewohlt hatte nicht mehr finden. Erst ein Blick ins Internet half später den Weg zum FOAM zu weisen. Dort gab es Fotos aller Arten zu bestaunen. Das sich Auflösen von Realitäten, Bildmanipulationen, Abstraktionen usw. Ganz toll fand ich die multimediale Installation über einen Sexkinobesitzer aus dem Rotlichtbezirk *G*. Danach gab es nochmals ein Stelldichein mit dem Informatiker…. und ach! Just an diesem Abend war der rauschhafte Zustand des Sommers wieder da! Es war wie Magie….!

Stadsschouwburg - Leideseplein


Utrechtse Straat

Am Tag darauf war dann Abschied angesagt ;-(. Sachen packen, Kopf ordnen. Einen kleinen Abstecher zum Alber Cuyp Markt und ein original Nasi mit Sambal erlaubte ich mir noch, bevor ich den Weg zurück ins Reich antrat – voller Wehmut!

Amsterdam CS

Es war so toll! Die Leute, die Häuser, die Lichter – die Atmosphäre kann einen da ganz und gar gefangen nehmen. Fühlte mich wieder wie zuhause, das Sprachgefühl kam auch gut wieder und ich lernte sogar neue Worte [beispielsweise: hangertje (Kleiderbugel), dop (Verschlußkappe, Deckel) weiter zu differenzieren in schruiv dop (Schraubdeckel) und trek dopp (Klappdeckel)]. Diese Weltstadtluft hat mich ganz und gar verdorben glaub ich :).