Archive for Oktober 2009

Apologists for evil

Oktober 24, 2009

Ein Schmankerl ist dieser Beitrag von Pat Condell! Enjoy Apologists for evil 🙂

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Trauerarbeit

Oktober 23, 2009

Liebe Gemeinde,

nach meinen ganzen Infoartikeln hier, möchte ich nun wieder ein wenig aus dem Nähkästchen meiner Befindlichkeiten plaudern…. meine Masterarbeit hat ja mittlerweile ein paar (kleine) Fortschrittchen gemacht, allerdings müßten diese sich verstetigen… naja… das wird sich irgendwie erledigen lassen *seufz*.

Habe mittlerweile ein Buch namens „Ich-lieb-dich-nicht-wenn-du-mich-liebst“ gelesen. Es geht um die seltsamen Machtgefüge die es in Beziehungen gibt. Da sind die Unterlegenen und die beziehungsängstigen Überlegenen. Jedenfalls geht es um Nähe- und Dsitanzprobleme in Liebesbeziehungen *seufz*. Hoffte ja dadurch endlich mal ein schlauer zu werden was den Herren aus Trier betrifft. Der war/ist nämlich in gewissen Dingen total komisch…. Also nett und alles, aber komisch. Bindungsangst, Kontrollverlustangst – so was in der Art vermutete ich. Ich dachte das es mir vielleicht gelänge durch die Lektüre besagten Buches die ganze Sache eine wenig zu manipulieren… nunja. Es gelang natürlich nicht. Trotz der überschwänglichen Rezensionen bei Amazon…. Ein Elend! Habe ihn mittlerweile sogar bei Gayromeo gelöscht und das will was heißen! Sozusagen aus meinem virtuellen Gesichtsfeld verbannt…. Höchststrafe also. Aber hilft wohl wenig *stöhn*. Kerle… alles Arschlöcher. Allesamt!

Na wie auch immer. Ich möchte hier noch einem Wunsch nachkommen, der verschiedentlich an mich herangetragen wurde. Ich solle doch ein paar Bilder aus der alten Heimat einstellen. Dies werde ich nun hiermit tun – ihr sollt ja alle was zu gucken haben 😉

Die ersten 2 Bilder zeigen unser Domizil in Galt am Alt, Kreis Kronstadt, Siebenbürgen.
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Aussicht aus unserem Hof

Aussicht aus unserem Hof


Kronstadt Schwarzgasse - Fußgängerzone

Kronstadt Schwarzgasse - Fußgängerzone


Hermannstadt Großer Ring

Hermannstadt Großer Ring


Hermannstadt - Großer Ring

Hermannstadt - Großer Ring


Reichesdorf - Ortsschild

Reichesdorf - Ortsschild


Reichesdorf - Straßenszene und Kirche

Reichesdorf - Straßenszene und Kirche


Kirchenburg - Hamruden

Kirchenburg - Hamruden

Deutsche Huren

Oktober 11, 2009

Wir haben es ja schon immer gewußt! Deutsche Frauen sind für Türken schlimme Huren und alle Türken sind triebgesteuerte Volltrottel! Herrlich!

Der Deutsche an sich

Oktober 10, 2009

Ich habe gerade so ein geiles Zitat gefunden ;-)) Aber entscheidet selbst!

Carl Friedrich von Weizsäcker sagt über die Deutschen:

Absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger,
ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!

Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat,
was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist,
dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das, was ihm noch
helfen könnte.

Trallalala…..

Hexenjagd auf Sarrazin

Oktober 9, 2009

wiedenroth_sarrazin Ein kleiner Blick in die Welt und man möchte Schreien: Hilfe! Die Moralkeulen werden wieder ausgepackt! – Achtung die Todschlagargumente kommen! Könnte so kotzen…..

Allerdings gibt es auch Stimmen die der Hexenjagd eben nicht das Wort reden. Wie beispielsweise Necla Kelek. Ihres Zeichens Frauenrechtlerin und Autorin. Sie sagt dazu in der BILD-Zeitung:

Thilo Sarrazin redet Tacheles. Er analysiert im „Lettre“-Interview die Lage Berlins, benennt Filz, Korruption und Schlamperei, lobt und tadelt Migranten, fragt nach Ursachen und bietet eine Gesamtschau der Berliner Misere, die ich so noch von niemandem gelesen habe.

Ich würde mir diesen klaren Blick auch von manchen verantwortlichen Politikern wünschen.

Sarrazin macht das nach meinem Empfinden nicht aus Übermut, sondern aus Sorge um Berlin. Sein Ton ist eigen, seine Bilder sprechend, die Analyse allerdings alarmierend.

Die sich davon ertappt, neudeutsch „diskriminiert“ gefühlt haben, waren nicht die, die die Misere zu verantworten haben, sondern reflexhaft die Türkenvereine und ihre Verbündeten, die Teil der Misere sind (…)

„Opferanwalt“ ist eine Paraderolle der Sprecher der türkischen und muslimischen Lobby, die ihre Stellung mithilfe der Politik und dem Integrationsplan zu einem subventionierten Mandat machen konnten. Jetzt sind sie unterwegs, die Ehre der Migranten zu retten.

Nebenbei beschützen sie durch dieses Ablenkungsmanöver ihre Geldgeber im Senat und Opposition vor der Blamage, die der ehemalige Finanzsenator seinen Kollegen bereitet hat.

Und natürlich liegt die Ursache für die Misere der Migrantenjugend, der schlechten Ausbildung, der parallelen Strukturen nach dieser Auffassung nicht auch in der Verantwortung der Migranten und kultureller Bestimmtheit, sondern ausschließlich in der verfehlten deutschen Sozial- und Bildungspolitik.

Die Vertreter dieser Richtung sind froh, nicht über die Fakten reden zu müssen, sondern Solidarität mit den diskriminierten Eltern der „Kopftuchmädchen“ üben zu können.

Und darüber zu philosophieren, ob ein Währungshüter denn spitz oder nur rund wie eine Euro-Münze formulieren darf (…)

Die deutsche Politik scheint der Probleme überdrüssig und überlässt das Feld in diesem Fall der kulturellen Konkurrenz von Türken und Islamfunktionären, die sich als Opfer darstellen und Themen tabuisieren wollen (…)

Und wenn dann jemand doch die Sache beim Namen nennt, meldet sich das schlechte Gewissen. Man regt sich über den Ton und nicht über die Fakten auf. Aber die soziale Realität lässt sich nicht wegempören und mit einem „Aber bitte nicht in diesem Ton“ beschwichtigen.

Der Lack der Schönrednerei blättert schneller ab, als gestrichen werden kann. Wer die klaren Worte Sarrazins für Hetze hält, muss sich fragen lassen, ob er die Fakten kennt oder nicht längst aufgegeben hat.

Auch dieser Beitrag aus dem Spiegel ist sehr lesenswert – Das zeigt, daß es unter deutschen Richtern nicht nur diese verblödeten Multi-Kulti-Gutmenschen-Schnösel gibt, die zur linken Meinungsmafia gehören. Ein Zeichen wenigstens.

Brüssel ist gefährlich! – Geen veiligheid meer in Brussel!

Oktober 9, 2009

NieblerAls hätte ich’s gewußt… EU-gebauw.brusseles ist eigentlich unfaßbar, aber die Zustände in Brüssel greifen wohl so um sich, daß selbst die blöden EU-Politiker, die gewisse Zustände ja geradezu provoziert haben durch ihre irre Einwanderungs- und Nicht-Sicherheitspolitik jetzt selbst Opfer dessen werden, was sie selbst verzapft haben. Sozusagen auf der eignen Schleimspur ausgerutscht! Man lese und staune was die Süddeutsche Zeitung darüber zu berichten weiß!

Politie in Brussel is de controle kwijt

Oktober 7, 2009

Keine Ahnung wieso ich in letzter Zeit so viele krasse Sachen im Internet finde, jedoch scheint es ja mit gewissen Zuständen nicht nur in Deutschland schlimm zu sein, sondern auch in Belgien.

Dieses Video berichtet von den Zuständen die sich in der europäischen Zentrale, also in Brüssel (hier mit englischem Untertitel) breit machen. Es ist echt heftig! Die Polizisten bekommen Order nicht gegen Verbrecher vorzugehen. Kriminelle, und da sind eben vorallem die Muslimbanden gemeint, die Brüssel unsicher machen, werden nicht bestraft, nicht festgesetzt. Mehrfach wurden auch Polizisten in Fallen gelockt. Aber es geschieht nichts!
Zitat: Es herrscht ein Gefühl von Straflosigkeit, denn sie (die Verbrecher) haben nichts zu befürchten. Frage des Reporters: „Wie kann es sein, daß sie (die Kriminellen) das Gefühl haben nichts fürchten zu müssen?“ – Polizist: „Das ist kein Eindruck, sie haben nichts zu befürchten! Die Gefängnisse sind voll. Einige haben bis zu 30 Straftaten in ihrem Register, teils sehr sehr schwere Dinge. Nach dem Verhör werden sie einfach frei gelassen.“
Besonders widerlich: im Ramadan, soll besonders „nachsichtig“ bzw., gar nicht gegen eine gewisse Klientel vorgegangen werden – und spätesten da weiß man um wen es geht…. Laut den Aussagen der Polizisten (Original in Französisch und Flämisch) gibt es in Brüssel ganze Straßenzüge und kleine Viertel die völlig gesetzlos sind, wohin die Polizei sich nicht mehr traut, wo die Muslimbanden tun uns lassen können was sie wollen. Der Befehl nicht einzugreifen kommt vom Bürgermeister und den Gerichten – also von ganz oben! Mir wurde dabei richtig schlecht. Überschrieben ist das Originalvideo mit „Politie is de controle kwijt in Brussel“ – die Polizei hat in Brüssel die Kontrolle verloren……

Wußtet ihr eigentlich das Mohammed in Brüssel der häufigste Name von Neugeborenen ist? Und das in Brüssel 60% aller Neugeborenen Muslims sind? Jedenfalls wird Brüssel damit wohl die erste Großstadt Europas in der Muslims die Mehrheit haben. Dumm nur, daß Brüssel ja so etwas ähnliches wie die europäische Hauptstadt ist/werden soll. Ein Schelm der böses dabei denkt….

Jedenfalls herrschen in einigen Gegenden von Brüssel fast schon bürgerkriegsähnliche Zustände, wie dieses Video aus Molenbeek zeigt (Kommentare leider nur auf Niederländisch). Es geht darum das eine Horde von etwa 60 Jugendlichen eine Polizeiwache angreift und alleine bei diesem „Zwischenfall“ 9 Polizisten verletzt wurden (die eingeschmissenen Fenster und sonstige Sachschäden laß ich mal beiseite). Die Jugendlichen werfen mit Steinen – der Grund für diesen Aufstand ist, daß ein 14-jähriger festgenommen wurden (er hat die Polizisten wohl arg provoziert – womit wird nicht gesagt). Die Polizei ist aber personell so mies bestückt, daß sie kaum vorgehen kann – außer mit Wasserwerfern. Die Polizeigewerkschaft sagt, daß es einfach zu wenig Mittel gibt um gegen diese Jugendlichen vorzugehen, zu wenig Personal.
Weitergehend zeigt sich, daß die Polizei nicht mehr im Viertel patroullieren will, weil sie Angst um ihre eigenen Leute hat, da selbst wenn sie mit 3 bis 4 Streifenwagen vorbeikommen, sie gegen einen Mob von meherern 100 Jugendlichen (!!!) machtlos sind. Es ist der reine Wahnsinn!

Selbst in das amerikanische Fernsehen hat es diese Meldung schon geschafft! Hier in Deutschland hört man davon nichts. Wie kann das sein?

Ich wette das Ruhrgebiet ist vielleicht noch 10 Jahre von diesen Zuständen entfernt…..

Meinungsfreiheit ist tot!

Oktober 5, 2009

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Vielleicht habt Ihr ja auch schon von gewissen Meinungsäußerungen Thilo Sarrazins gehört. Angeblich total schlimm und Muslime verunglimpfend – alles aus einem Interview im „Lettre International“(das Interview gibt es hier). Eine furchtbare Hetzkampagne entsteht da. Eine Hexenjagd ala Eva Hermann. Hier ein Interview eines linksverblödteten Journalisten mit Hans-Olaf Henkel.

Er verteidigt Sarrazin und verweißt darauf, wohin es mit der Meinungsfreiheit geht in diesem Lande. Sie löst sich auf im vorauseilenden Gehorsam und Zensur! Es ist echt ein Wahnsinn der in diesem Lande abgeht! Absoluter Wahn! Man bekommt wirklich Angst, wenn man sieht was mit Leuten passiert die den Mut haben klar Stellung zu beziehen und auch vor der Meinungsdiktatur der Gutmenschen zu warnen. Das nächste ist wohl die Freiheit im allgemeinen und die wird dahingehen, wenn es weiter so läuft wie jetzt, wahrscheinlich noch unter donnerndem Applaus….

Ein sehr guter Artikel für die Meinungsfreiheit von Bettina Röhl aus der Welt sei hinterhergeschickt Thilo Sarrazin und die Heuchel-Gesellschaft. Und dieses hier, welches eine gute Zusammenfassung dessen gibt worum es geht Sarrazin und die Ruhestörung im Migrantenhain.

Der Idealismus ist besiegt!

Oktober 4, 2009

Hatte ich gesagt das ich über einen gewissen Herren aus Trier keine Worte verlieren wollte? Dummes Zeug! Ich denke mittlerweile verfüge ich über so viel Sendungsdrang, daß ich es mir von der Seele schreiben muß!

Mir kann man ab und an eine gewisse Ziellosigkeit vorwerfen, ich suche ja auch nach etwas das mich zufrieden stellt. Sagen wir beispielsweise… vielleicht einen Arbeitsplatz an dem die Mitbeschäftigten nicht dümmer sind als ich. Oder, um ein wenig weniger utopisch zu bleiben, einen Arbeitsplatz der mich nicht schon ankotzt wenn ich morgens aufstehe. Hmm… also irgendwie gelingt es mir nicht eine gewisse Realitätsverweigerung abzuschütteln!
Besagter Herr hat dagegen ganz handfeste Dauer- und Langzeitziele. Wie zum Beispiel: immer genug Geld haben um sich die Dinge zu kaufen die er möchte. So simpel wie bestechend und teilweise auch verständlich. Ich hatte diese konsummaterialistischen Phasen auch mal… früher. Ich vermute diese seine seit Jahren (wenn nicht seit Jahrzehnten) bestehende Konzentration auf das schaffen von Materiellem, bzw. Konsum scheint der Erziehung geschuldet zu sein, jedenfalls die verderblichen Einflüsse des Elternhauses vermute ich und/oder ein Kindheitstrauma (und da gibt es Möglichkeiten und Auswahl ohne Ende). Wahrscheinlich eine übermächtige Mutterfigur oder so *lach*.

Ich frage mich ja gerade ob der Neid mich zerfrißt, oder ob es nur eine mir eigene Skepsis ist, welche mir eingibt eine Fokussierung auf Louis-Vuitton-Taschen, Dolce&Gabana-Schuhe, Hermes-Gürtel und Channel-Sonnenbrillen irgendwie seltsam zu finden (also das sind eben so Dinge die man sich kauft). Also nicht das daran etwas verwerflich wäre – nein, nein – bitte nicht falsch verstehen. Ich versuche nur gerade zu eruieren ob eine solche Person überhaupt nur im entferntesten zu mir passen könnte.

Er nennt den oben erwähnten Wunsch nach immerwährendem Vorhandensein umfangreicher Barschaften ja Strebsamkeit. Zeitweise hat er angeblich von 9-18 gearbeitet und dann nochmal von 18:30 bis 23:00 gekellnert – 5-6 Tage die Woche. Was an möglichen Plänen im Raume steht hört sich dann auch so an: 6:00 aufstehen, 7:00-9:00 seine eigene Firma bedienen, 9:00-19:00 festangestellt arbeiten, 20:00-22:00 Firma – 6 Tage die Woche.
Bin ich so faul oder wieso hört sich das für mich wie der reinste Horror an?!?! Das würde bei mir jedwede geistige Regung töten, wobei man diese bei einem solchen Pensum wohl auch nicht mehr braucht, geschweige denn unterbringen kann. Fühle ich mich nun zu recht oder zu unrecht irgendwie leistungsschwach und ungenügend? Schaffe ich es ja noch nicht einmal meine Masterarbeit zügig abzuarbeiten… Wobei ich gestern endlich angefangen habe und nun die Struktur und die Einleitung steht – wenigstens etwas!

Ich vermute die Prokrastination von Akademikern ist dem Herren (s.o.) völlig fremd. Da wird geheizt und gerackert bis es qualmt. Ich glaube ich würde dabei sterben. Bin wohl einfach nicht belastbar….. ein solches Leistungsstakato führt ja zu vollkommener Verweigerung oder Totalschaden (Burn-Out) bei mir! Ich glaube ich brauche einen reichen, verständnisvollen Ehemann, der mich als gebildeten Gesprächspartner schätzt. Ja – ich glaube das ist die Lösung! Heureka!

Ehre verloren, alles verloren….

Oktober 2, 2009

Liebe Gemeinde,

so melde ich mich nun aus wochenlanger Abstinenz zurück – wie jemand der nach langem komatösem Schlaf langsam aufwacht…. Mein Urlaub in der alten Heimat war wider Erwarten eine sehr positive Erfahrung – mit dem vielgeschmähten Herrn Papa, welcher – und das war wirklich das Überraschende – die Spendierhosen an hatte und zwar die mit den ganz großen Taschen. Dazu aber evtl. später einmal mehr.

Nun zur aktuellen Situation um nicht zu sagen, dem aktuellen Zustand, denn mehr ist mein Dasein in dieser Einzimmer-Erdgeschoßwohnung wirklich nicht momentan. Die vierte Woche des Nichtstuns neigt sich Ihrem Ende zu und ich weiß wirklich nicht wie das alles hier enden soll *seufz*. Nicht das ich nichts zu tun hätte, oh doch – die Masterarbeit, für die ich ja schon sämtliche Vorarbeit geleistet habe in Amsterdam, will endlich geschrieben werden. Also am Ende dann Buchstaben auf Papier… Nur…. irgendwie. Also man fühlt sich ja manchmal regelrecht gelähmt. Ein Bekannter aus Amsterdam hat mir heute empfohlen ich sollte mal meditieren. Einfach eine Stunde sitzen und nichts tun. Keine Musik, kein Internet, keine Ablenkung nur ich und meine Gedanken.
Dies eine Vorstellung die mir doch Angst bereitet. Wer will schon mit seinen Ängsten zusammen in seinem Kopf eingesperrt sein, wenn es doch so viele Möglichkeiten der Sublimierung gibt! Im Internet herumsuchen, Fernsehen, oder kochen. Ja! Kochen – eine neue Leidenschaft von mir (wobei auch ökonomische Überlegungen mich dazu bewegt haben, also mit und nicht nur). Kuchen, Eintöpfe, Pfannkuchen, Eierspeisen, Marmeladen, Konfekt. Seit ich den Film Julie & Julia gesehen habe, scheint mir Kochen manchmal wie eine Entrückung aus dem Alltag. Kontemplatives Gemüseschnibbeln, Birnen schälen, in Töpfen rühren… irgendwie hat das ja was. Zumal Selbstgemachtes auch so viel besser schmeckt als Gekauftes, Fertiges.
Aber man darf seine Umgebung ja nicht vergessen! Ich befinde mich ja wieder im langweiligen Essen. Tadaaaaa! Nichts zu tun, nichts zu erleben – außer Menschen die wunderbar in diese Einöde hineinpassen. Ich könnte mich übergeben. Schrecklich ist das! Und noch nicht einmal weil es hier so besonders häßlich wäre, das ist es ja nicht, aber… ach! Mein Sein hier quält mich. Ein Freund aus Amerfoort hat mich ja gefragt ob es hier wirklich so grauenhaft wäre (und wir sind uns ja einig das es hier um den subjektiven Eindruck an dieser Stadt geht die weit, sehr weit unter ihren Möglichkeiten bleibt) – meine Antwort war: de stad is zeker geen hel (maar een soort van vagevuur) – übersetzt: die Stadt ist sicher nicht die Hölle, aber eine Art Fegefeuer… das trifft meine Wahrnehmung wohl recht gut.
Ich weiß ich weiß – wer sich selbst bemitleidet, tut sich den schlechteren Dienst, aber hallo!?!? Geht grade eben nicht anders. Punkt! 😉

Wenn ich nur etwas tun könnte (was ich sollte)!?! Vielleicht setzte ich mich nun mal ans meditieren um meine innere Mitte oder unterdrückte Gedanken oder was weiß ich nicht was zu finden und an die Oberfläche zu locken. Klingt aber alles wieder ziemlich psycho….. Oder ich könnte auch etwas von Kempowski lesen, Bejamnin von Stuckrad-Barre empfiehlt das ja wärmstens oder ein wenig in meiner neuesten Buchanschaffung „Vom Sinn der Angst – Wie Ängste sich festsetzen und wie sie sich verwandeln lassen“ (von Verena Kast) schmökern, die ich aus Trier mitgebracht habe. Ja, ja… Irgendwie scheinen mich solche Bücher und Themen immer wie von selbst zu finden. Sogar in Trier. Einer unbedeutenden Kleinstadt (angeblich über 100.000 Einwohner, aber davon merkt man nichts) am Rande Deutschlands, kurz vor der Grenze zu Luxemburg, was nebenbei bemerkt sehr viel schöner, gepflegter und nobler ist als ersteres… Ich war letzte Woche für 2 Tage in Trier, bei einem Herren über den ich jetzt erst einmal noch nichts schreiben werden, weil ich nicht weiß ob es sich überhaupt auch nur im Entferntesten lohnt, über den Mann hier groß Worte zu verlieren (war das jetzt wieder abwertend? Man sagt mir ja gelegentlich ich hätte den Hang dazu….).
Allenfalls die Reise dorthin verdient eine Erwähnung. Sie ist lang! Endlos lang! Über irgendwelche blöden Hügel und durch Käffer mitten im Wald… irgendwo hinter Mechernich hört ja die Welt auf (etwa eine Stunde hinter Köln). Danach kommt nur noch Einöde, man nennt sie auch Eifel…. grauenhaft ist es dort! Da ist nichts! Unansehnliche Sekundärvegetation, überdüngte, viel zu grüne Wiesen ohne Tiere drauf und endlose Windungen durch Täler an Bächen entlang… Der unwissende Großstädter würde das ja für Natur halten, allerdings ist es bestenfalls eine vernachlässigte Vormittelgebirgslandschaft, in der man die menschlichen Eingriffe an jeder Ecke sieht, also nix vonwegen unberührt. Man fahre in meine alte Heimat, dort gibt es Natur die diesen Namen verdient! Eifel… pah!
Jedenfalls erreicht der müde Reisende dann nach unendlicher Irrfahrt durch diese seltsamen Berge dann Trier, welches mit angestaubtem, Früh-90er-Jahrecharme empfängt. Ganz entzückend! Die Apotheken machen dort noch am Mittwoch Nachmittag zu. Also praktisch befindet man sich dort irgendwann vor 20 Jahren…. bestenfalls. Eine Bemerkung diesbezüglich wurde dann auch von meinem Gastgeber alles andere als goutiert. Nunja. Die Provinz eben.

Bevor ich mich nun hier in weitere Tiraden hineinsteigere, werde ich für heute schließen und gelobe meinerseits weiterhin eine regelmäßigere Anwesenheit und Schreibaktivität *grins*

Heil!